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CD-Review

Political Pollution

Artikel veröffentlicht am 13.02.2012 | 943 mal gelesen

Grindcore wird immer mehr Salonfähig und... Huch, darf ich das über einen Randgruppenstil wie Grindcore überhaupt sagen? Wie bitte? Nix Randgruppen? Salonfähig ist als Begriff völlig fehl am Platz? OK, geschenkt. Wie auch immer, ich bemerke, dass es ständig neue Grindbands gibt, die vor allem eines machen: kopieren und nochmals kopieren; zwar in bestem falle auf hohem Niveau aber sie kopieren verdammte Kacke nochmal! Das Niveau von Bands wie NASUM erreichen sie dabei kaum, besser als die Langweiler ROTTEN SOUND sind NORYLSK meiner Meinung nach allerdings allemal.

Die Jungs aus Polen gehören zu dieser Fraktion Bands, die um besondere Aspekte bemüht sind und sie reichern ihre Musik mit allerlei Spielereien an. Sie spielen wilden Grindcore, machen ihre Sache ordentlich, sind alles andere als herausragend und 99% der Ideen kennt man bereits von anderen Bands. Zugute halten solle man ihnen jedenfalls noch, dass sie um Abwechslung bemüht sind und gerne auch mal einen Gang runter schalten. Zumindest für den Moment. Ansonsten regiert hohes Gekreische und eine verzerrt dunkle Grunzstimme. Sägende Gitarren und fettes Bolz-Drumming erledigen den Rest. Sound ist verhältnismäßig gut.

Und nun, isses schlimm? Ne, isses nicht. Völlig überzeugen tut "Political Pollution" trotzdem nicht. Warum? Weil der Gesang auf Dauer nervtötend ist. Einzelne Wörter herauszufiltern ist unmöglich, eher hört man ständig wiederkehrende Laute, hinter denen sich bestenfalls Texte verbergen... könnten; oder auch nicht? Ist auch egal, denn der geneigte Alles-Grind-Hörer wird hier bedenkenlos zuschlagen können. NORYLSK prügeln dir schön amtlich die Matschbirne flüssig. Angemacht, abgeschädelt, ausgemacht, fertig.


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