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CD-Review

Republic Of Dreams

Artikel veröffentlicht am 02.08.2012 | 1292 mal gelesen

Ach du heilige Scheiße! Was soll man zu einer CD sagen, die eine Spielzeit von nicht einmal vierzehn Minuten aufweist? Deren zehn Songs zu siebzig Prozent aus Titeln bestehen, die auch auf einer Split mit CLOUD RAT erscheinen (Werden), während die restlichen drei Songs bereits auf einer Split mit BEAU NAVIRE erhältlich sind?

Was schreibt man zu einer Veröffentlichung, bei der man das Gefühl nicht los wird, der Gitarrist kennt außer den Leersaiten maximal zweieinhalb Griffe und weiß zusätzlich noch, wie man die Gitarre vor den Verstärker hält, um Feedback zu erzeugen? Was schreibt man über eine Platte, die sich als Mischung aus frühen DILLINGER ESCAPE PLAN und BENÜMB beschreiben lässt, bei der aber für beide genannten Bands der Vergleich eine Beleidigung ist?

Was schreibt man über eine CD, die mehr als zur Hälfte klanglich so matschig ist, dass man jede Achtung vor den songwriterischen Fähigkeiten (die man prinzipiell haben könnte, auch solche "Songs" wollen geschrieben werden!) verliert, weil Arrangements einfach nicht auszumachen sind?

Man könnte es wie Moment Of Collapse Records machen und das Ganze als Screamo im Stil von - den mir unbekannten, aber personell wohl eine Schnittmenge bildenden - LOUISE CYPHRE beschreiben.

Ich sage dazu: Wenn das Screamo ist, kann ich mich glücklich schätzen, bisher von dieser Stilart verschont geblieben zu sein. Das kann meinetwegen ab jetzt auch wieder weitergehen.


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