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The New Low - Fall Empire

The New Low

"Fall Empire"
CD-Review, 1145 mal gelesen, 18.11.2010 Wertung 06/10

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CD-Review

Misery

Artikel veröffentlicht am 27.06.2012 | 1112 mal gelesen

Wer es schafft, 13 Songs in nur knapp mehr als einer halben Stunde runterzubolzen, wird sich wohl kaum dem elegischen Doom verschrieben haben, oder seine Tracks mit ausladenden atmosphärischen Passagen versehen. Logo also, dass es auch bei diesen Dänen mit Wucht und Volldampf zur Sache geht. Ebenso, dass die Band bisher vorwiegend in Hardcore-Kreisen bekannt ist. Somit war das Debüt "Fall Empire" doch noch vom derben Stoff aus jener Ecke dominiert, wobei man des Öfteren mit den Landsleuten AS WE FIGHT verglichen wurde.

Was auch immer die Burschen zum "Umdenken" veranlasst hat, weiß ich zwar nicht, Fakt jedenfalls ist, dass "Misery" weniger derb-stumpfen Hardcore, dafür aber eine gehörige Schippe von derbstem Metal enthält. Schon klar, Metalcore wäre hier per Definition der ideale Begriff, doch davon ist nicht wirklich viel zu vernehmen. Das Gebräu der Burschen kommt dafür nämlich zu rockig und zu wenig auf Breadowns oder dergleichen orientiert aus den Boxen.

Durch die in den ruhigeren Passagen an DANZIG erinnernde Stimme von Frontmann Christian erhält die Chose phasenweise einen ähnlich düsteren Anstrich wie ihn uns der "Schinkengott“ damals präsentierte. Dennoch ist die Basis an sich die selbe, auch wenn diese Dänen ihren Hardcore auf schwermetallische Weise regelrecht zelebrieren und man in Sachen Urgewalt den frühen HATESPHERE ebenso nahekommt, wie ILLDISPOSED – ohne jedoch unmittelbar an einer dieser Bands direkt zu erinnern.

Nicht übel gemacht, die Chose, zumal man merkt, dass es den Jungs wichtig gewesen ist, eigenständig zu klingen. Da in aller Kürze bekanntlich auch die Würze liegt, haben die Jungs vieles richtig gemacht, auch wenn sich einige Tracks schnell wieder abnutzen.


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