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Interview

Grave Digger

Nachdem GRAVE DIGGER mit ihren letzten Werken wohl nicht alle ihrer Fans überzeugen konnten, so zeigen die deutschen Heavy Metal-Urgesteine mit ihrem neuen Album "Clash Of The Gods" doch eindrucksvoll, dass sie ihr Pulver auch nach 30 Jahren nicht verschossen haben. Grund genug, Gitarrist Axel mals ins Kreuzverhör zu nehmen.

Hallo Axel! Alles klar? Wie geht’s dir heute?


Hallo Katharina, alles bestens, gute Stimmung, viel Kreativität.


Alles Gute zum Release eures neuen Albums “Clash Of The Gods”. Seid ihr zufrieden mit dem Resultat?

Absolut. Alles ist exakt so geworden wie wir es uns gewünscht haben. Sound, Songs und Produktion sind meines Erachtens mit das Beste, was GRAVE DIGGER bisher veröffentlicht haben, entsprechend gut ist unsere Laune.


Wie sind die Reaktionen von Fans, Presse usw denn bisher ausgefallen?

Bei den Fans kommt das Album sehr gut an, was mit Abstand am wichtigsten ist. So gut wie alle Fanzines sind ebenfalls sehr angetan von dem Album, lediglich 1-2 größere Print-Medien konnten der Scheibe nichts abgewinnen, was aber im Gesamtkontext egal ist.


Also ich zumindest kann euch nur gratulieren, denn “Clash Of The Gods” klingt meiner Meinung nach sehr frisch und energisch und lässt nicht selten an einige eurer früheren Glanztaten denken! Wie schätzt ihr das Album im Kontext eurer Diskographie ein?

Wir sehen das exakt genau so. Man hört die pure Energie auf dem Album, die im Moment in der Band steckt. Ich persönlich würde das Album unter die Top 3 der bisherigen Releases platzieren.


Auch klingt das Album im Vergleich zu seinen Vorgängern wieder härter und direkter. Geschah diese Entwicklung ganz automatisch oder habt ihr euch bewusst entschieden, nochmal richtig Gas zu geben?


Dies war ein natürlicher Prozess, den man nur sehr begrenzt planen kann. Eine Band klingt im Studio immer so, wie sie sich fühlt und mit diesem Album haben wir unseren Weg gefunden, unsere Emotionen möglichst effektiv auf Platte zu bannen.


Nachdem ihr euch auf nahezu allen vorherigen Alben mit der Thematik der schottischen Highlands und ihrer Geschichte auseinander gesetzt habt, handeln die Texte auf diesem Album nun von der griechischen Mythologie. Woher dieser Sinneswandel nach so vielen Jahren?


Die Idee lebt schon seit vielen Jahren in Chris Kopf, lies sich aber aufgrund mangelnder Begeisterung in den früheren Bandkonstellationen nicht umsetzen. Ich hingegen war direkt der Meinung, dass wir ein gutes Grundgerüst mit dieser Thematik haben und habe die Idee auch entsprechend gepusht.


“Clash Of The Gods” ist, wenn ich richtig gezählt habe, euer nunmehr 15. Full Length
Album. Das ist wirklich eine respektable Anzahl! Woher nehmt ihr die Kreativität, immer weiter Musik zu machen? Hattet ihr jemals das Gefühl, in einer kreativen Sackgasse zu stecken?

Wir haben den ständigen Ansporn, uns bei jedem Album zu verbessern, immer noch mal bessere Melodien, bessere Riffs und hochwertigere Arrangements zu schreiben. Da dieser Prozess nie zu einem Ende kommt, gehen uns auch nicht die Ideen aus. Je mehr ich lerne, umso mehr merke ich, was ich alles noch nicht kann. Ich für meinen Teil habe bereits schon die ersten Riffs fürs nächste Album geschrieben.


Ihr habt auf diesem Album mit Michael Rhein von IN EXTREMO zusammengearbeitet. Wie kam es dazu und was kannst du uns über die Zusammenarbeit erzählen?

Die Jungs von In Extremo sind seit vielen Jahren enge Freunde von uns, zudem haben wir bei der letzten 70.000-Tons-Of-Metal Cruise zusammen musiziert. Als Chris mit der Idee zu dem Titel „Charon“ ankam, war sehr schnell klar, wer diesen Titel perfekt präsentieren könnte.


“Clash Of The Gods” wird auf CD und LP erscheinen. Wie wichtig ist es euch, eure Alben auch auf Vinyl zu veröffentlichen in Anbetracht dessen, dass ihr als, sagen wir, etwas ältere Hasen im Geschäft wohl mit LPs aufgewachsen seid?


Die Vinyl-Variante bietet für das Artwork schönere Möglichkeiten und ist haptisch einfach das größere Erlebnis. Zudem steigen die Vinyl-Verkäufe in den letzten Jahren stetig, während der CD-Verkauf  dem allgemeinen Trend folgend leider weiter nachgibt.


Was haltet ihr davon, dass zahlreiche Major Labels angekündigt haben, schon bald gar keine CDs mehr zu veröffentlichen, sondern die Musik nur noch zum Download zur Verfügung stellen wollen?


Verkaufstechnisch nachvollziehbar und im Bereich des Plastik-Pops auch durchaus sinnvoll, für den Metal-Bereich allerdings undenkbar. Der klassische Metal Fan bevorzugt nach wie vor ein Produkt in seinen Händen, das wird sich meines Erachtens auch so schnell nicht ändern.


Wie sehen eure Live-Pläne in nächster Zeit aus? Werdet ihr viel unterwegs sein, um “Clash Of The Gods” zu promoten?

Ja, wir starten Anfang nächsten Jahres die Europa-Dates der  GERMAN METAL ATTACK Tour zusammen mit Majesty, Wizard und Gun Barrel, ein echtes Mega-Package für den True Metal Fan. Danach wahrscheinlich Russland und im Sommer kommen einige Festivals dazu.


Hand aufs Herz: GRAVE DIGGER bestehen seit über 30 Jahren, ihr habt unzählige Touren und Festivals gespielt und Fans auf der ganzen Welt. Gibt es noch irgendetwas, was ihr erreichen wollt oder seid ihr wunschlos glücklich?


Ganz ehrlich, wunschlos glücklich!


Nachdem ihr die Metal-Szene nun auch schon seit so langer Zeit unsicher macht, würde mich auch sehr interessieren, ob es vielleicht Dinge gab, die ihr an den “alten Zeiten” geschätzt habt und die heute anders sind oder andersherum!?

Am meisten habe ich an den alten Zeiten geschätzt, dass man Musik maximal einmal kopieren konnte, nämlich von Vinyl auf Cassette, das wars, bei jeder weiteren Kopie war der Klang so schlecht, dass man es sich nicht mehr anhören konnte. Das illegale Kopieren von Musik ist der Tod der gesamten Musikbranche, angefangen beim Künstler bis hinauf zur Plattenfirma. Die Folgen haben wir jetzt schon, kein Nachwuchskünstler wird jemals die Chance haben, genügend Geld zu verdienen, um eine Familie zu ernähren, einfach weil die Plattenfirmen nicht mehr in ihn investieren können. Professionelle Musik im klassischen Sinne mit echten Musikern, die echte Musik machen und davon leben können, wird es in ca. 15 - 20 Jahren nicht mehr geben, dann ist das gesamte System zusammengebrochen und es gibt dann nur noch Coverbands, die die Hits von gestern spielen und Lady Gaga 24 Stunden lang ...


Vielen Dank für das Interview. Du hast die letzten Worte!


Ich hoffe wir sehen uns bei einer der nächsten Shows und METAL ON!


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