Vor Beginn des Auftritts (DOWN waren ohne Vorband unterwegs), wurde mal wieder ein Mitschnitt aus privaten DOWN-Aufnahmen, sowie verschiedene Livemitschnitte diverser Bands gezeigt (z.B. THIN LIZZY, KISS). U.a. auch herrliche Szenen, bei denen auch schon mal Gebissprothesen durch den Tourbus plumpsen oder Rockstars (Zakk Wylde) Einrichtungen eines Hotelzimmers in den Pool werfen. Als dann nach ca. 60 Minuten der Vorhang im wahrsten Sinne des Wortes fiel, wurden die Musiker mit einem ohrenbetäubenden Applaus empfangen, was der Band sichtlich imponierte. "Rehab“ vom Debüt der Band "Nola“ machte den Anfang und von vorneherein war klar, dass DOWN es genossen, die Stücke ins gut aufgelegte Publikum zu feuern. Ein besonders gut aufgelegter Phil Anselmo machte zwar bei den ersten vier Songs nicht gerade viele Ansagen, was allerdings auch nicht nötig war, denn die Nummern sprachen für sich.
Das gesamte Set umfasste eine mehr oder weniger ausgeglichene Mischung der drei Alben "Nola“, "II - A Bustle in Your Hedgero“ und "III – Over The Under“. Wobei man zugeben muss, dass sich die wirklichen Hits einfach auf "Nola“ befinden und diese insgesamt deutlich überwiegten. So wurden bei den knapp 100 Minuten Spielzeit u.a. "Jail“, "Lifer“, "Rehab“, "Eyes Of The South“, das völlig frenetisch gefeierte "Temptations Wings“ und natürlich "Stone The Crow“, was ebenfalls total bejubelt aufgenommen wurde, vom Überalbum „Nola“ gezockt. So kamen die Tracks von den anderen beiden Alben wie "New Orleans Is A Dying Whore“, "Ghosts Along The Mississippi“, "N.O.D.“, "Learn From This Mistake“ und “The Tides” zwar auch zum Einsatz, aber die Stimmung war hier bei weitem nicht so locker und feierlich wie bei den "Klassikern“.
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Name:
Ingo Nentwig
Jemand über mich: "Du würdest auch einen Haufen Scheisse kaufen, wenn er limitiert wäre". Kann ich nicht ganz nachvollziehen aber bitte sehr...
