Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

News

Machine Head

Nach der Festivalsaison ist vor der Konzertsaison – sagen sich auch MACHINE HEAD und kündigen ihre Europatournee zum neuen Album "Bloodstone & Diamonds" an. Was für die deutschen Fans dabei...



Korn

Die Nu-Metal-Ikonen von KORN veröffentlichten im Juli mit "The Paradigm Shift: World Tour Edition" ihr elftes Studioalbum erneut. Jetzt legen sie mit dem offiziellen Musikvideo zum Song "Hater"...



Cavalera Conspiracy

Die 2007 wiedervereinigten Cavalera-Brüder stehen nur wenige Monate vor der Veröffentlichung ihres inzwischen schon dritten Studioalbums unter dem Banner CAVALERA CONSPIRACY. Der nun im Stream...



Opeth

Pünktlich zu unserem Album-Review stellen OPETH ihr neues Album "Pale Communion" auf der Website ihres Labels Roadrunner Records als Stream bereit. Das 55-minütige Prog-Erlebnis könnt ihr euch...



Roger Waters

Nachdem ROGER WATERS' von Fans und Presse in höchsten Tönen gelobte "The Wall Live"-Tour 2013 nach vier Jahren ihr Ende fand, wurde heute die Weltpremiere der dazugehörigen Konzert-Doku für den...



Konzertbericht
Wie alle Festivals des Veranstalters BURNINGSTAGE besticht auch das diesjährige Tomahawk-Festival durch niedrige Preise, sowohl für Tickets (24,90 Euro im Vorverkauf, 30 Euro an der Abendkasse), als auch für das Merchandise (10 bis 15 Euro für CDs, 16 bis 18 Euro für T-Shirts). Kein Wunder also, dass sich eine große Zahl Fans im Osnabrücker Club N8 versammelt hat, um sich zu Bands wie ENSIFERUM oder DIE APOKALYPTISCHEN REITER ordentlich durchzumoshen.

Das Festival wird pünktlich um 14:30 Uhr von THYRGRIM eröffnet. Die vier Deutschen bringen technisch einwandfrei ihren paganistisch angehauchten Black Metal - der meist ziemlich an Nargaroth erinnert - auf die recht kleine Bühne im N8. Alles andere als schlecht spielen sie Songs wie "Heimat" oder "Aus Alten Tagen", allerdings geht im Publikum noch nicht all zu viel: zwar stehen schon einige Leute vor der Bühne, aber bis auf eine fliegende Matte hier und ein kreisender Kopf da ist kaum Bewegung zu finden.

Ähnlich geht es DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT. Diese spielen klassischen, norwegisch gefärbten Black Metal, der heute allerdings nicht wirklich jemanden interessiert. Der Sound ist zwar gut und Songs wie "Das All-Eine" vom aktuellen Album "Hora Nocturna" wissen zu gefallen, aber wie schon bei Thyrgrim gibt es kaum Bewegung in der Menge. Das weiß auch Sängerin und Gitarristin Onielar: "Es war das falsche Publikum", sagt sie nach dem Auftritt und trifft damit ins Schwarze. Übrigens: wenn man als Black-Metal-Band ein bisschen mit Kunstblut rumspuckt ist das okay, aber wenn man vor jedem Song einen Schluck des roten Zeugs nimmt, ihn sich am Mund herunterlaufen lässt und damit die ersten Reihen bespuckt, dann ist das schon verdammt true. Und albern.

Darkened Nocturn Slaughtercult


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: