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Summer Breeze

Das SUMMER BREEZE steht unmittelbar bevor und viele von euch werden mit dem PKW anreisen. Der Veranstalter hat deshalb folgende Info der Polizei für euch und bittet um Beachtung für eine...



Slough Feg

SLOUGH FEG suchen Verstärkung hinter den Drums, nachdem der langjährige Drummer Harry Cantwell seinen Abgang nach 7 Jahren angekündigt hat. Er war auf den letzten drei Alben "Ape Uprising!", "The...



Suicide Silence

Na, wenn das mal nichts ist. SUICIDE SILENCE sind mit ihrem neuen Album "You Can't Stop Me" in die Charts eingestiegen. Für eine Deathcore-Truppe nicht unbedingt normal. Die Band bedankt sich...



KÄRTSY

Dem ein oder anderen, mag der Bandname WALTARI noch etwas sagen. Eine schräge finnische Band, deren Sänger nun mit seiner neuen Band KÄRTSY erneut angreift. Bei "aWay" handelt es sich bereits um...



The Agonist

Nachdem sich das Besetzungskarussell einmal kräftig gedreht hat, sind auch THE AGONIST wieder komplett. "Eye Of Providence" heißt das neue Album, welches am 09. November via Century Media Records...



Konzertbericht
SONATA ARCTICA gehören zum Besten, was die internationale Melodic-Szene zu bieten hat. Kein Wunder also, dass sich an einem kalten Donnerstagabend im November die Fans ausgesprochen zahlreich vor dem Stuttgarter LKA tummeln. Der Einlass ist auf 19 Uhr angekündigt, Konzertbeginn um 20 Uhr - doch wie man es mittlerweile leider flächendeckend gewohnt ist, hat man zu dieser Zeit bereits die erste Vorband, die um 19:30 Uhr für eine halbe Stunde auf die Bühne geschickt wird, verpasst.

Im Grunde eher ärgerlich, im Falle von RIDE THE SKY jedoch kein wirklich großer Verlust. Für die neue Band von ex-HELLOWEEN- und ex-MASTERPLAN-Drummer Uli Kusch sind Eigenständigkeit und Innovation definitiv Fremdworte. Überdeutlich zeigt sich, warum sich Kusch als Songwriter bei seinen ehemaligen Brötchengebern nie durchsetzen konnte, die Lieder plätschern in festgefahrenen Strophe/Refrain-Schemata vor sich hin, ohne wirkliche Highlights setzen zu können.

Inszeniert wird das Ganze auf der Bühne von einer Band, die sich bemüht, möglichst viele Genre-Klischees in sich zu vereinen. Sänger Björn Jansson versucht sich an betont lässiger Bubblegum-Coolness, die jedoch kein Ersatz für die ihm völlig abgehende Ausstrahlung sein kann. Tour-Keyboarder Henning Ramseth erweckt den Eindruck, dass er viel lieber Gitarrist geworden wäre und scheint sich jedes Mal tierisch zu freuen, wenn er sich für einzelne Stücke tatsächlich die zweite Axt umschnallen darf, die jedoch leise genug abgemischt ist, dass man sie aus dem Gesamtsound kaum heraushören kann.

Hinter seinem Drum-Kit thront Bandkopf Uli Kusch, der zu keiner Sekunde Zweifel daran aufkommen lässt, dass er Herz und Motor dieser Band ist und dafür auch die verdiente Anerkennung bekommen möchte. Kein Problem, Uli, aber wenn du mehr als Höflichkeitsapplaus ernten möchtest, dann solltest du weiter an deinem Songwriting arbeiten und dich von dem Standardmaterial verabschieden, das auch jede andere durchschnittliche Power-Metal-Combo in ihrem Repertoire hat.

Bubblegum-Coolness: RIDE THE SKY


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