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Cannibal Corpse

CANNIBAL CORPSE haben für den Herbst eine große Europatour bestätigt. Erster deutscher Termin wird Saarbrücken am 22. Oktober sein, außerdem sind Konzerte in Frankfurt, Ludwigsburg, Osnabrück,...



Tuomas Holopainen

Mit "The Life And Times Of Scrooge" hat sich der NIGHTWISH-Gitarrist Tuomas Holopainen mal eben eines der coolsten Albumkonzepte des Jahres gesichert. Kein Wunder, dass er damit eine Menge...



Xandria

Die deutsche Symphonic Metal Band XANDRIA veröffentlicht um 02. Mai ihr neues Album "Sacrificium" über Napalm Records. Bis dahin gibt's hier schon das neue Video "Nightfall" mit stilsicherer...



Slayer

Seit rund vier Jahren war es mehr oder weniger still was Veröffentlichungen der US-Thrash-Metal-Legenden SLAYER angeht, das letzte Album "World Painted Blood" ist sogar schon fünf Jahre her - doch...



Craving

Dass die niedersächsischen Folk Death Metaller CRAVING letztes Jahr bereits mit ihrem EMMELIE DE FOREST-Cover "Only Teardrops" (Gewinnersong des Eurovision Songcontest 2013) Aufsehen erregen...



Konzertbericht
SONATA ARCTICA gehören zum Besten, was die internationale Melodic-Szene zu bieten hat. Kein Wunder also, dass sich an einem kalten Donnerstagabend im November die Fans ausgesprochen zahlreich vor dem Stuttgarter LKA tummeln. Der Einlass ist auf 19 Uhr angekündigt, Konzertbeginn um 20 Uhr - doch wie man es mittlerweile leider flächendeckend gewohnt ist, hat man zu dieser Zeit bereits die erste Vorband, die um 19:30 Uhr für eine halbe Stunde auf die Bühne geschickt wird, verpasst.

Im Grunde eher ärgerlich, im Falle von RIDE THE SKY jedoch kein wirklich großer Verlust. Für die neue Band von ex-HELLOWEEN- und ex-MASTERPLAN-Drummer Uli Kusch sind Eigenständigkeit und Innovation definitiv Fremdworte. Überdeutlich zeigt sich, warum sich Kusch als Songwriter bei seinen ehemaligen Brötchengebern nie durchsetzen konnte, die Lieder plätschern in festgefahrenen Strophe/Refrain-Schemata vor sich hin, ohne wirkliche Highlights setzen zu können.

Inszeniert wird das Ganze auf der Bühne von einer Band, die sich bemüht, möglichst viele Genre-Klischees in sich zu vereinen. Sänger Björn Jansson versucht sich an betont lässiger Bubblegum-Coolness, die jedoch kein Ersatz für die ihm völlig abgehende Ausstrahlung sein kann. Tour-Keyboarder Henning Ramseth erweckt den Eindruck, dass er viel lieber Gitarrist geworden wäre und scheint sich jedes Mal tierisch zu freuen, wenn er sich für einzelne Stücke tatsächlich die zweite Axt umschnallen darf, die jedoch leise genug abgemischt ist, dass man sie aus dem Gesamtsound kaum heraushören kann.

Hinter seinem Drum-Kit thront Bandkopf Uli Kusch, der zu keiner Sekunde Zweifel daran aufkommen lässt, dass er Herz und Motor dieser Band ist und dafür auch die verdiente Anerkennung bekommen möchte. Kein Problem, Uli, aber wenn du mehr als Höflichkeitsapplaus ernten möchtest, dann solltest du weiter an deinem Songwriting arbeiten und dich von dem Standardmaterial verabschieden, das auch jede andere durchschnittliche Power-Metal-Combo in ihrem Repertoire hat.

Bubblegum-Coolness: RIDE THE SKY


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