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News

Sacrocurse

Das mexikanisch-türkische Black-/Death-Metal-Hassfreundschaftsprojekt SACROCURSE hat diese Woche sein Debütalbum "Unholier Master" via Hells Headbangers (CD, Vinyl US) bzw. Iron Bonehead...



Bush

Es ist schon etwas länger her, dass man das letzte Mal etwas Neues von den britischen Alternative Rockern BUSH zu hören bekam, doch im Oktober wird das Warten ein Ende haben: Mit "Man On The Run"...



John Garcia

Nach langer Wartezeit wurde am 25.07.2014 das Soloalbum von Ex-KYUSS-Sänger JOHN GARCIA via Napalm Records veröffentlicht. Das möchte Mr. Garcia natürlich feiern und hat für November und Dezember...



Attila

Im Oktober kommt die US-amerikanische Experimental-Deathcore-Truppe ATTILA im Rahmen ihrer "The Guilty Pleasure"-Tour 2014 nach Europa. Soweit nichts Neues - nun wurde aber auch der Support für...



Equilibrium

Ihr aktuelles Album "Erdentempel" hat in Europa ganz ordentlich abgeräumt und EQUILIBRIUM die höchsten Chart-Einstiege der Bandgeschichte beschert (z.B. Platz 16 in Deutschland, Platz 40 in...



Konzertbericht
SONATA ARCTICA gehören zum Besten, was die internationale Melodic-Szene zu bieten hat. Kein Wunder also, dass sich an einem kalten Donnerstagabend im November die Fans ausgesprochen zahlreich vor dem Stuttgarter LKA tummeln. Der Einlass ist auf 19 Uhr angekündigt, Konzertbeginn um 20 Uhr - doch wie man es mittlerweile leider flächendeckend gewohnt ist, hat man zu dieser Zeit bereits die erste Vorband, die um 19:30 Uhr für eine halbe Stunde auf die Bühne geschickt wird, verpasst.

Im Grunde eher ärgerlich, im Falle von RIDE THE SKY jedoch kein wirklich großer Verlust. Für die neue Band von ex-HELLOWEEN- und ex-MASTERPLAN-Drummer Uli Kusch sind Eigenständigkeit und Innovation definitiv Fremdworte. Überdeutlich zeigt sich, warum sich Kusch als Songwriter bei seinen ehemaligen Brötchengebern nie durchsetzen konnte, die Lieder plätschern in festgefahrenen Strophe/Refrain-Schemata vor sich hin, ohne wirkliche Highlights setzen zu können.

Inszeniert wird das Ganze auf der Bühne von einer Band, die sich bemüht, möglichst viele Genre-Klischees in sich zu vereinen. Sänger Björn Jansson versucht sich an betont lässiger Bubblegum-Coolness, die jedoch kein Ersatz für die ihm völlig abgehende Ausstrahlung sein kann. Tour-Keyboarder Henning Ramseth erweckt den Eindruck, dass er viel lieber Gitarrist geworden wäre und scheint sich jedes Mal tierisch zu freuen, wenn er sich für einzelne Stücke tatsächlich die zweite Axt umschnallen darf, die jedoch leise genug abgemischt ist, dass man sie aus dem Gesamtsound kaum heraushören kann.

Hinter seinem Drum-Kit thront Bandkopf Uli Kusch, der zu keiner Sekunde Zweifel daran aufkommen lässt, dass er Herz und Motor dieser Band ist und dafür auch die verdiente Anerkennung bekommen möchte. Kein Problem, Uli, aber wenn du mehr als Höflichkeitsapplaus ernten möchtest, dann solltest du weiter an deinem Songwriting arbeiten und dich von dem Standardmaterial verabschieden, das auch jede andere durchschnittliche Power-Metal-Combo in ihrem Repertoire hat.

Bubblegum-Coolness: RIDE THE SKY


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