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Marduk

Wir hatten es bereits angekündigt, jetzt ist es bald da: "Frontschwein". Das neue Album der schwedischen Black Metaller MARDUK. Es soll am 19 Januar veröffentlicht werden. Um euch die Zeit bis...



Van Canto

Beim Wacken 2014 gaben VAN CANTO nicht nur sich sondern auch zahlreichen Gästen die Ehre. Neben einem kompletten Char begrüßte die Ausnahmeband u. a. Tarja Turunen, Victor Smolski (RAGE) und...



Rockharz Open Air

Das Rockharz Open Air, welches vom 09. - 11. Juli 2015 in Ballenstedt seine Pforten öffnet, legt an der Bandfront mal wieder eine ordentliche Schippe drauf. Neu dabei sind: DEVILMENT CRIPPER...



Izah

Manche mögen sagen "endlich", andere "das wird aber auch Zeit". IZAH sind bislang nur in Kurzform in Erscheinung getreten, haben aber sowohl auf ihrer Debüt-EP "Izah" als auch auf der Split mit...



Obscurity

Seit mittlerweile 16 Jahren erobern die "Bergischen Löwen" OBSCURITY die heimische und internationale Musikszene und mehren ihre große Fanschar von Album zu Album - und von Liveshow zu Liveshow....



Konzertbericht
SONATA ARCTICA gehören zum Besten, was die internationale Melodic-Szene zu bieten hat. Kein Wunder also, dass sich an einem kalten Donnerstagabend im November die Fans ausgesprochen zahlreich vor dem Stuttgarter LKA tummeln. Der Einlass ist auf 19 Uhr angekündigt, Konzertbeginn um 20 Uhr - doch wie man es mittlerweile leider flächendeckend gewohnt ist, hat man zu dieser Zeit bereits die erste Vorband, die um 19:30 Uhr für eine halbe Stunde auf die Bühne geschickt wird, verpasst.

Im Grunde eher ärgerlich, im Falle von RIDE THE SKY jedoch kein wirklich großer Verlust. Für die neue Band von ex-HELLOWEEN- und ex-MASTERPLAN-Drummer Uli Kusch sind Eigenständigkeit und Innovation definitiv Fremdworte. Überdeutlich zeigt sich, warum sich Kusch als Songwriter bei seinen ehemaligen Brötchengebern nie durchsetzen konnte, die Lieder plätschern in festgefahrenen Strophe/Refrain-Schemata vor sich hin, ohne wirkliche Highlights setzen zu können.

Inszeniert wird das Ganze auf der Bühne von einer Band, die sich bemüht, möglichst viele Genre-Klischees in sich zu vereinen. Sänger Björn Jansson versucht sich an betont lässiger Bubblegum-Coolness, die jedoch kein Ersatz für die ihm völlig abgehende Ausstrahlung sein kann. Tour-Keyboarder Henning Ramseth erweckt den Eindruck, dass er viel lieber Gitarrist geworden wäre und scheint sich jedes Mal tierisch zu freuen, wenn er sich für einzelne Stücke tatsächlich die zweite Axt umschnallen darf, die jedoch leise genug abgemischt ist, dass man sie aus dem Gesamtsound kaum heraushören kann.

Hinter seinem Drum-Kit thront Bandkopf Uli Kusch, der zu keiner Sekunde Zweifel daran aufkommen lässt, dass er Herz und Motor dieser Band ist und dafür auch die verdiente Anerkennung bekommen möchte. Kein Problem, Uli, aber wenn du mehr als Höflichkeitsapplaus ernten möchtest, dann solltest du weiter an deinem Songwriting arbeiten und dich von dem Standardmaterial verabschieden, das auch jede andere durchschnittliche Power-Metal-Combo in ihrem Repertoire hat.

Bubblegum-Coolness: RIDE THE SKY


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