Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

News

Exodus

Zum anstehenden neuen Album "Blood In, Blood Out", welches  am 10. Oktober 2014 via Nuclear Blast erscheinen wird, haben EXODUS einen zweiten Making-of-Trailer herausgebracht. Was Gitarrist Gary...



Blues Pills

Die Blues-Rocker BLUES PILLS haben ein Lyric-Video zum Song "Jupiter" veröffentlicht. Der Track stammt vom erfolgreichen, selbstbetitelten Debütalbum des Quartetts und kann hier angeschaut...



Blood Red Throne

Die norwegische Death Metal - Formation BLOOD RED THRONE haben einen Vertrag bei "Candlelight Records" unterzeichnet. Die Band begibt sich im Dezember auf ihre erste Headliner-Tour durch...



Der Weg Einer Freiheit

Nachdem die deutsche Black Metal-Truppe DER WEG EINER FREIHEIT einen Vertrag beim französischen Label Season Of Mist unterzeichnet hat und für das Roadburn-Festival 2015 bestätigt wurde,...



Sound City Studios

Tom Skeeter, seines Zeichens Besitzer der Sound City Studios in Los Angeles, ist am vergangenen Wochenende im Alter von 82 Jahren verstorben. 1969 von Tom Skeeter und Joe Gottfried gegründet,...



Konzertbericht
SONATA ARCTICA gehören zum Besten, was die internationale Melodic-Szene zu bieten hat. Kein Wunder also, dass sich an einem kalten Donnerstagabend im November die Fans ausgesprochen zahlreich vor dem Stuttgarter LKA tummeln. Der Einlass ist auf 19 Uhr angekündigt, Konzertbeginn um 20 Uhr - doch wie man es mittlerweile leider flächendeckend gewohnt ist, hat man zu dieser Zeit bereits die erste Vorband, die um 19:30 Uhr für eine halbe Stunde auf die Bühne geschickt wird, verpasst.

Im Grunde eher ärgerlich, im Falle von RIDE THE SKY jedoch kein wirklich großer Verlust. Für die neue Band von ex-HELLOWEEN- und ex-MASTERPLAN-Drummer Uli Kusch sind Eigenständigkeit und Innovation definitiv Fremdworte. Überdeutlich zeigt sich, warum sich Kusch als Songwriter bei seinen ehemaligen Brötchengebern nie durchsetzen konnte, die Lieder plätschern in festgefahrenen Strophe/Refrain-Schemata vor sich hin, ohne wirkliche Highlights setzen zu können.

Inszeniert wird das Ganze auf der Bühne von einer Band, die sich bemüht, möglichst viele Genre-Klischees in sich zu vereinen. Sänger Björn Jansson versucht sich an betont lässiger Bubblegum-Coolness, die jedoch kein Ersatz für die ihm völlig abgehende Ausstrahlung sein kann. Tour-Keyboarder Henning Ramseth erweckt den Eindruck, dass er viel lieber Gitarrist geworden wäre und scheint sich jedes Mal tierisch zu freuen, wenn er sich für einzelne Stücke tatsächlich die zweite Axt umschnallen darf, die jedoch leise genug abgemischt ist, dass man sie aus dem Gesamtsound kaum heraushören kann.

Hinter seinem Drum-Kit thront Bandkopf Uli Kusch, der zu keiner Sekunde Zweifel daran aufkommen lässt, dass er Herz und Motor dieser Band ist und dafür auch die verdiente Anerkennung bekommen möchte. Kein Problem, Uli, aber wenn du mehr als Höflichkeitsapplaus ernten möchtest, dann solltest du weiter an deinem Songwriting arbeiten und dich von dem Standardmaterial verabschieden, das auch jede andere durchschnittliche Power-Metal-Combo in ihrem Repertoire hat.

Bubblegum-Coolness: RIDE THE SKY


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: