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Furnaze

Die Londoner Thrasher FURNAZE werden gemeinsam mit BLOODPUNCH zwei Konzerte in Deutschland spielen. Die sehr symphatischen Engländer sind eine absoluter Live-Geheimtipp im Thrash-Kosmos und...



At The Gates

Die Death-Metal-Urgesteine AT THE GATES haben ein Video zu ihrem Song "The Book Of Sand (The Abomination)" veröffentlicht. Zu hören ist der Titel auf dem aktuellen Album "At War With Reality",...



Ozzy Osbourne

Wer dachte, dass die Solokarriere von OZZY OSBOURNE vorbei ist, nur weil er die letzten Jahre wieder mit BLACK SABBATH musizierte, der hat sich getäuscht. Laut Aussagen von Sylvia Rhone (Epic...



Thyrgrim

Die Black-Metal-Band THYRGRIM hat einen weiteren Song vom kommenden Album "Dekaden" veröffentlicht. "Dekaden" erscheint am 09.10.2015 via Talheim Records. Wenn ihr THYRGRIM dieses Jahr in...



Bring Me The Horizon

Die britischen Metalcore-Senkrechtstarter BRING ME THE HORIZON werden im November einige Shows in Deutschland spielen. Dabei wird die Truppe natürlich auch Songs ihres neuen Albums "That's The...



Konzertbericht
SONATA ARCTICA gehören zum Besten, was die internationale Melodic-Szene zu bieten hat. Kein Wunder also, dass sich an einem kalten Donnerstagabend im November die Fans ausgesprochen zahlreich vor dem Stuttgarter LKA tummeln. Der Einlass ist auf 19 Uhr angekündigt, Konzertbeginn um 20 Uhr - doch wie man es mittlerweile leider flächendeckend gewohnt ist, hat man zu dieser Zeit bereits die erste Vorband, die um 19:30 Uhr für eine halbe Stunde auf die Bühne geschickt wird, verpasst.

Im Grunde eher ärgerlich, im Falle von RIDE THE SKY jedoch kein wirklich großer Verlust. Für die neue Band von ex-HELLOWEEN- und ex-MASTERPLAN-Drummer Uli Kusch sind Eigenständigkeit und Innovation definitiv Fremdworte. Überdeutlich zeigt sich, warum sich Kusch als Songwriter bei seinen ehemaligen Brötchengebern nie durchsetzen konnte, die Lieder plätschern in festgefahrenen Strophe/Refrain-Schemata vor sich hin, ohne wirkliche Highlights setzen zu können.

Inszeniert wird das Ganze auf der Bühne von einer Band, die sich bemüht, möglichst viele Genre-Klischees in sich zu vereinen. Sänger Björn Jansson versucht sich an betont lässiger Bubblegum-Coolness, die jedoch kein Ersatz für die ihm völlig abgehende Ausstrahlung sein kann. Tour-Keyboarder Henning Ramseth erweckt den Eindruck, dass er viel lieber Gitarrist geworden wäre und scheint sich jedes Mal tierisch zu freuen, wenn er sich für einzelne Stücke tatsächlich die zweite Axt umschnallen darf, die jedoch leise genug abgemischt ist, dass man sie aus dem Gesamtsound kaum heraushören kann.

Hinter seinem Drum-Kit thront Bandkopf Uli Kusch, der zu keiner Sekunde Zweifel daran aufkommen lässt, dass er Herz und Motor dieser Band ist und dafür auch die verdiente Anerkennung bekommen möchte. Kein Problem, Uli, aber wenn du mehr als Höflichkeitsapplaus ernten möchtest, dann solltest du weiter an deinem Songwriting arbeiten und dich von dem Standardmaterial verabschieden, das auch jede andere durchschnittliche Power-Metal-Combo in ihrem Repertoire hat.

Bubblegum-Coolness: RIDE THE SKY


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