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News

InLegend

Am 9. Januar 2015 veröffentlichten INLEGEND ihr lang ersehntes zweites Album "Stones At Goliath". Nachdem das Album bereits im Sommer 2013 fertiggestellt war, mussten sich Fans noch eineinhalb...



Porta Nigra

Das PORTA-NIGRA-Debüt "Fin De Siècle" konnte damals den Bereich der Kaufempfehlung erklimmen. Nun steht Album Nummer 2 in den Startlöchern: "Kaiserschnitt". Im Zweitwerk, das am 09. März...



Mysticum

Freunde des Debüts haben wohl kaum noch damit gerecht, dass MYSTICUM einen Nachfolger an den Start bringen, wenn man bedenkt, dass "In The Streams Of Inferno" 1996 veröffentlicht wurde. Ende...



Hagl

Im Frühjahr 2015 veröffentlichen HAGL ihr Debütalbum via Folter Records. Unbekannt sind die Gesichter hinter der 2011 gegründeten Band nicht: Wer mit BEASTCRAFT, ENDEZZMA und VULTURE LORD vertraut...



Agnostic Front

Die Harcore-Veteranen AGNOSTIC FRONT enthüllen Titel, Cover und Tracklist des neuen Albums, welches am 04. April 2015 über Nuclear Blast erscheinen wird. Das elfte Album wird auf den Namen "The...



Konzertbericht
SONATA ARCTICA gehören zum Besten, was die internationale Melodic-Szene zu bieten hat. Kein Wunder also, dass sich an einem kalten Donnerstagabend im November die Fans ausgesprochen zahlreich vor dem Stuttgarter LKA tummeln. Der Einlass ist auf 19 Uhr angekündigt, Konzertbeginn um 20 Uhr - doch wie man es mittlerweile leider flächendeckend gewohnt ist, hat man zu dieser Zeit bereits die erste Vorband, die um 19:30 Uhr für eine halbe Stunde auf die Bühne geschickt wird, verpasst.

Im Grunde eher ärgerlich, im Falle von RIDE THE SKY jedoch kein wirklich großer Verlust. Für die neue Band von ex-HELLOWEEN- und ex-MASTERPLAN-Drummer Uli Kusch sind Eigenständigkeit und Innovation definitiv Fremdworte. Überdeutlich zeigt sich, warum sich Kusch als Songwriter bei seinen ehemaligen Brötchengebern nie durchsetzen konnte, die Lieder plätschern in festgefahrenen Strophe/Refrain-Schemata vor sich hin, ohne wirkliche Highlights setzen zu können.

Inszeniert wird das Ganze auf der Bühne von einer Band, die sich bemüht, möglichst viele Genre-Klischees in sich zu vereinen. Sänger Björn Jansson versucht sich an betont lässiger Bubblegum-Coolness, die jedoch kein Ersatz für die ihm völlig abgehende Ausstrahlung sein kann. Tour-Keyboarder Henning Ramseth erweckt den Eindruck, dass er viel lieber Gitarrist geworden wäre und scheint sich jedes Mal tierisch zu freuen, wenn er sich für einzelne Stücke tatsächlich die zweite Axt umschnallen darf, die jedoch leise genug abgemischt ist, dass man sie aus dem Gesamtsound kaum heraushören kann.

Hinter seinem Drum-Kit thront Bandkopf Uli Kusch, der zu keiner Sekunde Zweifel daran aufkommen lässt, dass er Herz und Motor dieser Band ist und dafür auch die verdiente Anerkennung bekommen möchte. Kein Problem, Uli, aber wenn du mehr als Höflichkeitsapplaus ernten möchtest, dann solltest du weiter an deinem Songwriting arbeiten und dich von dem Standardmaterial verabschieden, das auch jede andere durchschnittliche Power-Metal-Combo in ihrem Repertoire hat.

Bubblegum-Coolness: RIDE THE SKY


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