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News

Thy Art Is Murder

Das australische Deathcore-Outfit THY ART IS MURDER hat den Titel des am 26.06.2015 via Nuclear Blast erscheinenden neuen Albums bekannt gegeben. Das Kind wird auf den Namen "Holy War" getauft...



Summer Breeze

Kurz vor Ostern lässt das Summer Breeze einen lang gehegten Fan-Wunsch wahr werden: MASTODON werden das LineUp im August dieses Jahres komplettieren. Hierbei wird es sich um die erste Show der...



Kings Destroy

Ihr habt Bock auf zünftige Gitarrenkost im Schnittfeld von Stoner Rock und Doom? Dann sind die New Yorker Haudegen KINGS DESTROY womöglich genau das Richtige für euch. Am 5. Mai wird der Fünfer...



Dunderbeist

Die norwegischen Hardrocker DUNDERBEIST haben das Lyric-Video ihrer ersten Single vom neuen Album "Hyklere" von der Kette gelassen! Das Video zu "Skaubror" wurde in den dichten und wunderschönen...



Slayer

SLAYER-Sänger/Bassist Tom Araya gibt im Interview mit dem US-Magazin "Revolver" bekannt, dass man sich "im Anfangsstadium des Endstadiums" der Aufnahmen für das kommende 13. Album der Band befinde....



Konzertbericht
SONATA ARCTICA gehören zum Besten, was die internationale Melodic-Szene zu bieten hat. Kein Wunder also, dass sich an einem kalten Donnerstagabend im November die Fans ausgesprochen zahlreich vor dem Stuttgarter LKA tummeln. Der Einlass ist auf 19 Uhr angekündigt, Konzertbeginn um 20 Uhr - doch wie man es mittlerweile leider flächendeckend gewohnt ist, hat man zu dieser Zeit bereits die erste Vorband, die um 19:30 Uhr für eine halbe Stunde auf die Bühne geschickt wird, verpasst.

Im Grunde eher ärgerlich, im Falle von RIDE THE SKY jedoch kein wirklich großer Verlust. Für die neue Band von ex-HELLOWEEN- und ex-MASTERPLAN-Drummer Uli Kusch sind Eigenständigkeit und Innovation definitiv Fremdworte. Überdeutlich zeigt sich, warum sich Kusch als Songwriter bei seinen ehemaligen Brötchengebern nie durchsetzen konnte, die Lieder plätschern in festgefahrenen Strophe/Refrain-Schemata vor sich hin, ohne wirkliche Highlights setzen zu können.

Inszeniert wird das Ganze auf der Bühne von einer Band, die sich bemüht, möglichst viele Genre-Klischees in sich zu vereinen. Sänger Björn Jansson versucht sich an betont lässiger Bubblegum-Coolness, die jedoch kein Ersatz für die ihm völlig abgehende Ausstrahlung sein kann. Tour-Keyboarder Henning Ramseth erweckt den Eindruck, dass er viel lieber Gitarrist geworden wäre und scheint sich jedes Mal tierisch zu freuen, wenn er sich für einzelne Stücke tatsächlich die zweite Axt umschnallen darf, die jedoch leise genug abgemischt ist, dass man sie aus dem Gesamtsound kaum heraushören kann.

Hinter seinem Drum-Kit thront Bandkopf Uli Kusch, der zu keiner Sekunde Zweifel daran aufkommen lässt, dass er Herz und Motor dieser Band ist und dafür auch die verdiente Anerkennung bekommen möchte. Kein Problem, Uli, aber wenn du mehr als Höflichkeitsapplaus ernten möchtest, dann solltest du weiter an deinem Songwriting arbeiten und dich von dem Standardmaterial verabschieden, das auch jede andere durchschnittliche Power-Metal-Combo in ihrem Repertoire hat.

Bubblegum-Coolness: RIDE THE SKY


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