Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

News

High Fighter

HIGH FIGHTER nennt sich die neue Band um die ehemalige A MILLION MILES-Sängerin Mona Miluski. Zusammen mit Gitarrist Christian Shi Pappas hat sie sich mit den schleswig-holsteinischen Stoner...



Deadlock

DEADLOCKs Sabine Scherer bekommt Nachwuchs! Wer jetzt denkt "Oh nein! Was wird mit den ganzen Konzerten?!" kann beruhigt werden, denn die Band hat mit Margi Gerlitz einen würdigen Ersatz gefunden,...



Slipknot

SLIPKNOT haben jüngst auf dem "Knotfest", im Angesicht ihres jüngst erschienenen neuen Werkes ".5.: The Gray Chapter", gleich zwei Headlinerauftritte hingelegt. Diese sind jetzt in voller Länge...



Erik Cohen

ERIK COHEN, der im Januar mit seinem komplett in Eigenregie veröffentlichten Album "Nostalgie für die Zukunft" die Herzen der gemeinen Rockfans höher hat schlagen lassen, hat zu seinem Track...



Ghost Brigade

Bis zum Release von "IV - One With The Storm" am 07. November 2014 ist es nicht mehr weit hin, drum haben GHOST BRIGADE heute einen kompletten Stream ihres vierten Albums online gestellt. Hört "IV...



Konzertbericht
Man könnte es als ein Treffen der Generationen betrachten. TANKARD, die Kult-Thrasher aus dem Hessenländle waren zu Gast in Köln, der Metropole des Rheinlandes. Mit im Gepäck hatten die vier trinkfesten Metalheads die Aachener Thrash-Institution SCORNAGE. Das Billing versprach also Nackenschmerzen, taube Ohren und einen guten Kater.

SCORNAGE gingen (fast) pünktlich um 20 Uhr 30 auf die Bühne und starteten ihr Set mit dem Titeltrack des aktuellen Albums "Born To Murder The World“. Und ganz ehrlich, besser hätte der Einstieg nicht werden können. Die Übernummer entpuppt sich, wie vorher bereits vermutet, als absolute Live-Granate und ließ kaum einen der ca. 200 Headbanger kalt. Sänger Guido Grave hatte das Publikum mit dem ersten Ton voll im Griff und schleuderte seine brachialen Brüll-Attacken in die Menge, welche es dankend annahm. Doch nicht nur die Stücke des aktuellen Albums wie z.B. "Made In Hell“, "Prototype“ oder "The Scent Of Things To Come“ wurden vom Publikum mehr als gut aufgenommen, auch die mittlerweile zu Klassikern mutierten Nummern wie "Society Kills“ (mit Publikumseinlage), "Scared To Be“, "Pure Motorized Instinct“ (mit einem göttlichen Gitarresolo, hier hat sich Gitarrist Volker "Arry“ Rahn seinerzeit selbst übertroffen!), der Mitgröler "I Am Your Fear“ oder das geile "When There Is No More Room In Hell“ wurden headbangenderweise entgegengenommen und abgefeiert. Klasse ist auch zu sehen, wie sich SCORNAGE in den letzten Jahren gemausert haben, und ein Selbstbewusstsein versprühen und ein Stageacting zelebrieren, welche man bei vielen etablierten Acts vermisst. Dabei steht den Jungs die Spielfreude bei jedem Track ins Gesicht geschrieben. Und wenn sich dann noch die Rhythmusfraktion um Tom Freyer an den heißen Kesseln, der ewig grinsende Bassist Markus Breuer, sowie die Saiten-Flitzefinger Volker Rahn und Tom Bronneberg gegenseitig anfeuert und im High-Speed-Tempo agiert, bleibt kein Nacken unbewegt. Geile Show, wenn nicht sogar einer der besten der Bandkarriere. Ach ja, das abschließende und fast schon obligatorische Cover von MOTÖRHEADs "Ace Of Spades“ brachte den Saal zum kochen und Trommelfelle zum platzen.

Scornage


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: