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CD-Review

Long Live Heavy Metal

Artikel veröffentlicht am 23.03.2012 | 3024 mal gelesen

“Keine Trends, kein alberner Scheiß”, so lautet ein Statement von 3 INCHES OF BLOOD-Sänger Cam Pipes. Recht hat der Mann. Die Kanadier rücken auf ihrem mittlerweile fünften Album “Long Live Heavy Metal” keinen Millimeter von ihrem Bandsound ab. Fans werden es ihnen danken. Kritiker hingegen werden sich abermals bestätigt fühlen, dass die Band sich nicht weiter entwickeln kann. 3 INCHES OF BLOOD dürfte das wiederum völlig egal sein, solange sie ein starkes Album wie “Long Live Heavy Metal” in der Hinterhand haben.

Abgesehen davon kann man bei einem Albumtitel wie “Long Live Heavy Metal” auch irgendwie nichts anderes erwarten, als das volle Old-School-Brett. Die Fans dürfen sich also wieder auf die schneidende Stimme von Cam Pipes und die präzisen Riffs des Gitarrendoppels Shane Clark/Justin Hagberg freuen. Natürlich auch auf die Rhythmusgruppe Ash Pearson (Drums) und Byrton Stroud (Bass), die die Songs des neuen 3 INCHES OF BLOOD-Albums hervorragend zusammen hält. Die Kanadier verbinden traditionelle Riffs mit einem modernen Anspruch, so dass die Musik nicht altbacken klingt und auch über den Tellerrand wird hier und da wieder geguckt. So überrascht das notorisch an JUDAS PRIEST erinnernde “Leather Lord” mit einem lupenreinen Black-Metal-Part, der sich aber hervorragend in den Song integriert. “Chief And The Blade” überrascht ebenfalls – als emotionales Akustikstück, dass primär von Westerngitarren und einer Flöte getragen wird. Ein perfekter Brückenschlag zwischen “Leather Lord” und dem sich anschließenden, treibenden “Dark Master”. Auffällig bei den meisten Stücken ist, dass 3 INCHES OF BLOOD mit den im Heavy-Metal-Genre üblichen zweistimmigen Gitarren recht sparsam umgehen und dieses Element nur gezielt einsetzen, dann aber eine hohe Wirkung damit erzielen. Hier haben 3 INCHES OF BLOOD im Songwriting mächtig zugelegt und die Arrangements bis ins letzte Detail durchdacht.

Wenn dann eine Nummer wie “Men Of Fortune” vor zweistimmigen Melodien förmlich platzt, sticht das natürlich aus dem Gros der anderen Songs heraus und sorgt für noch mehr Abwechslung auf der Scheibe. Dabei schifft der Song mit seiner positiven Grundstimmung und dem fröhlichen, hymnischen Mitsingrefrain schon beinahe in europäischen Power-Metal-Gewässern. Definitiv ein Highlight des Platte, auch wegen des ergreifenden, fast schon elegischen Mittelteils, der einen schönen Kontrast zum Rest des Songs bildet. Auch die anderen Songs auf “Long Live Heavy Metal” passen sich den beschriebenen Nummern an. Will sagen, 3 INCHES OF BLOOD lassen eine Menge in ihren Songs passieren, vergessen dabei aber nicht die Eingängigkeit und wo sich die Grenzen ihres Genres befinden. Vielmehr addieren sie zu ihrem Sound Facetten, die man nicht unbedingt auf jedem traditionellen Heavy Metal Album findet und entwickeln sich so – entgegen der Behauptung kritischer Stimmen – weiter ohne ihre Wurzeln zu verleugnen.

“Wenn eine Band ein neues Album veröffentlicht, dann redet sie oft davon, dass es ihr bis dato wichtigstes oder bestes überhaupt sei. Unabhängig davon, wie klischeehaft solche Aussagen klingen, können wir mit Fug und Recht behaupten, dass beides auf dieses Album zutrifft." Wieder hat Cam Pipes Recht. 3 INCHES OF BLOOD waren nie stärker. Die Band hätte sich mit einem Albumtitel wie “Long Live Heavy Metal” auch in die Nesseln setzen können. Tut sie aber nicht. Wenn sich 3 INCHES OF BLOOD auf ihrem künstlerischen Zenit befinden sollten, dann ganz sicher mit “Long Live Heavy Metal”.


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katharzis.
melden katharzis. | 23.03.2012 | 15:37 Uhr

Die Band kommt aus Kanada. Trotzdem: Geile Platte :)  

melden colin (unregistriert) | 23.03.2012 | 15:46 Uhr

Ups, danke für den Hinweis. Habs korrigiert.