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04.09.2012

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Marching On

Artikel veröffentlicht am 16.09.2012 | 1321 mal gelesen

Die aus Los Angeles stammenden AXEHAMMER lassen sich gerne etwas länger Zeit mit ihren Veröffentlichungen. Gegründet wurde die Band bereits 1981, das erste Album “Windrider” erblickte hingegen erst 2005 das Licht der Welt (1998 gab es schon eine EP mit dem Titel “The Lord Of The Realm”). Glücklicherweise hat sich das Quartett bis zum zweiten Longplayer “Marching On” nicht wieder so lange Zeit gelassen.

Ob die Band allerdings noch einmal richtig ein Bein auf den Boden bekommt, wird die Zukunft zeigen. Wenn die Band in den Achtzigern ein stabiles Line-Up gehabt hätte, wäre der Name AXEHAMMER wahrscheinlich wesentlich mehr Leuten heute ein Begriff. An der musikalischen Qualität liegt es jedenfalls nicht, dass die Amerikaner noch immer tiefster Underground sind. Im Beipackzettel werden als Referenzen OMEN und JAG PANZER zu deren “Battle Cry”-, beziehungsweise “Ample Destruction”-Phase genannt. Der Vergleich trifft es schon ganz gut, wobei ich finde, dass die Tendenz eher in Richtung JAG PANZER geht. AXEHAMMER spielen knackigen Power Metal amerikanischer Prägung und können mit Nummern wie “Fire Away”, “Flesh Machine” oder den Hymnen “Swing The Steel” und “The Dragons Fly” absolut überzeugen. Die Riffs von Gründungsmitglied Jerry Watt sind messerscharf und brauchen die Vergleiche mit der internationalen Konkurrenz nicht zu scheuen. Auch im Songaufbau und den Arrangements sind AXEHAMMER von den Großen des Genres nicht allzu weit weg.

Dennoch gibt es einige Kritikpunkte an “Marching On”. Dass die Platte zu spät kommt, ist klar. Ein weiterer Minuspunkt ist der Gesang von Neu-Sänger Kleber Mandrake, der in die Fußstapfen des aus gesundheitlichen Gründen ausgestiegenen Bill Ramp tritt. Mandrake hat seine Stärken ganz klar in den hohen Tonlagen, was auch zu dem “Ample Destruction”-Vergleich beiträgt, kann sich aber weder mit seinem Vorgänger (auch wenn der eine andere Art zu singen hatte), noch mit Harry Conklin messen. Über weite Strecken macht Kleber Mandrake eine annehmbare Figur, doch liegt er auch sehr oft neben den Tönen und seine Stimme wird nach oben hin auch etwas dünn, was den guten Gesamteindruck der Platte enorm schmälert. Dass es das besser kann, zeigt u.a. auch “Demon Killer”. Hier singt Mandrake nicht so ganz hoch und das passt dann perfekt zum Song. In der Richtung hätte es mehr Stücke einsingen müssen.

Das ist echt schade, denn vom rein Instrumentalen her sind AXEHAMMER wirklich konkurrenzfähig. Leider hinterlässt “Marching On” aber dennoch einen zwiespältigen Eindruck. Das es trotzdem zu knappen sieben Punkten gereicht hat, liegt am Spiel von Jerry Watt, dem Rest der Band und daran, dass Kleber Mandrake ja jetzt nicht alles in den Sand setzt. Ich hätte der Platte aber echt gerne mehr Punkte gegeben. US-Metal-Fans sollten reinhören und sich selbst ein Urteil bilden.


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