Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Reviews der Band
Chaos Theory - Bio-Death

Chaos Theory

"Bio-Death"
CD-Review, 1404 mal gelesen, 02.08.2012 Wertung 08/10

News der Band

13.05.2012

Massacre Records können einen Neuzugang in Form der italienischen Thrash Metaller CHAOS THEORY verbuchen. Das erste Produkt dieser Zusammenarbeit...


Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
Video zu news

Dark Tranquillity

DARK TRANQUILLITY haben einen neuen Videoclip zum Song "Iridium" vom Album "We Are The Void" ver...
CD-Review

Whispers Of Doom

Artikel veröffentlicht am 16.02.2011 | 1481 mal gelesen

"Whispers Of Doom" ist das einzige Album der australischen Power Metaller von CHAOS THEORY. Die Band hat sich inzwischen aufgelöst, und wird sich – im Gegensatz zu vielen anderen Truppen heutzutage – wahrscheinlich nicht reformieren. Die alten Rechte an dem Album, das 2006 in Eigenregie erschien, hat sich Frank Jaeger, ein Kollege der schreibenden Zunft, für sein neu gegründetes Label Hands Of Blue Records gesichert. So kommt es nun zu diesem Re-Release, das zugleich die erste Veröffentlichung für das junge Label ist.

Der Sound von CHAOS THEORY gründet auf der NWoBHM, wird aber auch mit moderner Energie verbunden. Bei den Gitarrenläufen gibt es gelegentlich Ähnlichkeiten mit IRON MAIDEN, von der Rhythmusdynamik und den großteils episch ausgelegten Melodien sind aber Vergleiche mit US-Truppen wie SKULLVIEW, CRESCENT SHIELD oder MANILLA ROAD meines Erachtens richtiger. Die Vocals passen mit ihrem kauzig-hellen Klangbild wieder mehr in die 80er und sind insgesamt nicht so mein Ding. Ich finde auch, dass David Ban die letzte Ausdruckskraft und Lungenpower fehlt und so die Musik von CHAOS THEORY etwas limitiert wird.
Das Songwriting ist solide. Ganz große Hits gibt es nicht zu entdecken, dafür wird aber ein konstantes Level ohne Ausbrüche nach unten gehaltenen. Es fehlt vielleicht ein bisschen die Abwechslung. Über die gesamte Albumdauer wiederholen sich Melodien und Elemente schon mal und es macht sich auf Dauer ein schon-mal-gehört-Gefühl breit.
Abgesehen von den Vocals gibt es technisch nichts zu bemängeln. Die Gitarrenarbeit ist inspiriert und lobenswert. Auch die Produktion ist passend – nicht zu glattgebügelt, aber auch nicht zu rau.

Ob es einer Wiederveröffentlichung dieses Albums benötigt hätte, ist aber sicherlich eine berechtigte Frage. Damit es einer breiteren Masse zugänglich gemacht werden kann, wäre sicherlich eine Pro-Argumentation. Allerdings rangiert "Whispers Of Doom" nach meiner Meinung qualitativ nur im vorderen Mittelfeld. Epic-Metal-Fans können dennoch ein Ohr riskieren.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: