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CD-Review

Prelude

Artikel veröffentlicht am 12.06.2012 | 1230 mal gelesen

Mit einem überaus durchdachten und nachvollziehbaren Konzept haben diese Schweden vor, uns fortan zu beliefern. Die Herrschaften wollen nämlich der akuten Krise der Plattenindustrie insofern entkommen, indem sie ihre Veröffentlichungen erst gar nicht mehr in physischer Form auflegen, sondern nur noch in digitaler. Als Vorteil sieht die Truppe dabei, dass man sich weder um etwaige Zeitpläne kümmern muss, noch um zur Verfügung stehende Budgets. Klingt zumindest auf dem Papier durchaus vielversprechend, also abwarten, inwiefern die Burschen daraus auch Erfolge verbuchen können.

Den Konsumenten wird es das aber wohl insofern betreffen, da es in Wirklichkeit schade ist, dass uns CONFIDENCE ihre Kompositionen (ein bis zwei Digital-Releases pro Jahr sieht der Zeitplan der Band vor) nicht auch als hübsch aufgemachte Vinyl-Editionen zukommen lassen wollen. Ihr vielseitiger wie auch durchwegs beeindruckend dargebotener Hardrock / Heavy Rock / Metal-Mix wäre dafür nämlich prädestiniert.

Auf "Prelude" lässt uns die Truppe nun erst einmal vier völlig unterschiedlich geartete Kompositionen vernehmen, denen einzig ihr Ohrwurm-Faktor gemein ist. Während man beim Opener "Flesh And Skin" durchaus an eine Melange aus früheren SAVATAGE und dem aktuellen Werk von Jon OLIVA’S PAIN denken darf, wobei sich auch die herrlichen Schreie von Fronter Emil Kyrk als vom "Mountain-King" inspiriert erweisen, geht es beim folgenden "War Torn Skies" deutlich gemäßigter, melodischer und hardrockiger zur Sache.

Mir fallen dazu vor allem die Dänen PRETTY MAIDS ein, aber auch diverse US-Stadionrocker der 80er Jahre scheinen hier Pate gestanden zu haben. Balladesk eröffnet die Truppe dann "Never Ment To Be", ehe man den Track allmählich zu einem feinen Melodic Rocker mit zwingenden Hooks in edelster TREAT-Manier steigert. Auch hier erweist sich Raukehlchen Emil als Gewinn, denn seine kraftvolle Röhre sichert die Truppe vor jeglichem "Abflug" in allzu seichte Gefilde ab. Sehr stark! Da die Jungs auch mit dem Finale in Form von "Poison Lies" ein gelungenes Stück Edel-Metal (in etwa in Richtung der Dänen PRIME TIME oder ELEGY tendierend) abliefern, bleibt zum Schluss bloß noch zu hoffen, dass die Jungs ihren Zeitplan auch einhalten können und wie avisiert, heuer nochmals mit neuen Songs aus dem Kreuz kommen.

Danke meine Herren, das "Prelude" war ein wahrlich imposantes. Jetzt kann es also so richtig losgehen!


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