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Reviews der Band
Crystal Viper - Possession

Crystal Viper

"Possession"
CD-Review, 1152 mal gelesen, 08.12.2013 Wertung 07/10
Crystal Viper - Metal Nation

Crystal Viper

"Metal Nation"
CD-Review, 2066 mal gelesen, 01.08.2012 Wertung 08/10
Crystal Viper - Crimen Excepta

Crystal Viper

"Crimen Excepta"
CD-Review, 2234 mal gelesen, 01.05.2012 Wertung 08/10
Crystal Viper - Legends

Crystal Viper

"Legends"
CD-Review, 3422 mal gelesen, 08.10.2010 Wertung 09/10
Crystal Viper - Defenders Of The Magic Circle: Live In Germany

Crystal Viper

"Defenders Of The Magic Circle: Live In Germany"
CD-Review, 1593 mal gelesen, 20.05.2010

Interviews der Band
Crystal Viper
Interview mit Marta Gabriel
2045 mal gelesen, 24.05.2012
Crystal Viper
Interview mit Frontfrau Marta zu "Metal Nation"
3856 mal gelesen, 24.02.2009

News der Band

17.01.2011

Die polnischen Heavy Metaller CRYSTAL VIPER haben ihr Konzert vom 09. Januar in Kattowitz, Polen nun auf ihrem Youtube-Kanal online gestellt: (Link)

30.09.2010

CRYSTAL VIPER haben ein Video zu ihrem neuen Song "Greed Is Blind" veröffentlicht, das ihr euch hier ansehen könnt: (Link). Der Song...

29.03.2010

CRYSTAL VIPER aus Polen haben einen Vertrag mit dem deutschen Label AFM Records unterschrieben. Die Heavy-Metal-Band um Sängerin Marta...

18.10.2009

Die polnische Female-Fronted Old-School-Heavy-Metal-Band CRYSTAL VIPER präsentiert sich mit Video zum neuen Track "Stronghold: Under Siege":...

07.07.2009

In die RUNNING WILD-Coverversion von "Libertalia" der polnischen Old-School-Metaller CRYSTAL VIPER könnt ihr ab sofort hier hereinhören:...


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CD-Review

The Curse Of Crystal Viper

Artikel veröffentlicht am 01.08.2012 | 1968 mal gelesen

Zwar ist das Debüt “The Curse Of The Crystal Viper” der polnischen True-Metaller CRYSTAL VIPER erst 2007 erschienen, doch war an das gute Teil in den letzten Jahren schwer heran zu kommen. Gleiches gilt auch für den Nachfolger “Metal Nation”. Im Fahrwasser des erfolgreichen aktuellen Albums “Crimen Expecta” ist es nicht nur logisch, sondern auf löblich, dass AFM Records nun die ersten beiden Scheiben wieder auflegen. Ob die beiden Platten remastert wurden, weiß ich nicht, gehe ich aber einmal von aus. Dafür wurden den Wiederveröffentlichungen aber viele Bonustracks beigefügt, weshalb man jetzt schon von einem gelungenen Re-Release sprechen kann.

Über die Musik von CRYSTAL VIPER muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Sie haben schon auf ihrem Debüt dem traditionellen Metal gefrönt. Retrospektiv betrachtet ist das Debüt der Polen um Frontfrau Marta Gabriel doch wesentlich stärker, als das viele Leute damals bewertet haben. Songs wie der Opener “Night Prowler”, das wunderbare “Shadows On The Horizon”, der Bandklassiker “The Last Axeman” oder “I Am Leather Witch” strotzen vor Energie und bringen die Stärken der Band schon sehr früh in ihrer Karriere auf den Punkt. Die Songs kommen mal schnell, mal mit gedrosselter Geschwindigkeit aus den Boxen und können auch ihre Einflüsse nicht verleugnen. Die heißen vor allem RUNNING WILD, MANOWAR (alte selbstverständlich), HELLOWEEN oder IRON MAIDEN, werden von den Polen aber nicht simpel abgekupfert, sondern mit eigenen Ideen vermischt, so dass man schon auf dem Debüt den eigenen Stil der Band erkennen kann. Hinzu kommen Frontfrau Martas charismatisch rauer Gesang und gelungenes Songwriting, das keine Ausfälle präsentiert. Die Produktion könnte etwas härter sein, rückt die Musik von CRYSTAL VIPER aber ins passende Licht.

Aufgewertet wird das Album durch die fünf Bonustracks, die sich auf “The Curse Of The Crystal Viper” befinden. Allen voran die extrem starke Coverversion des MANILLA ROAD-Klassikers “Flaming Metal System”, die perfekt in den Kontext der Polen passt und auch schon diverse Male zu Live-Ehren gekommen ist. Auch die 2008er Ausgaben der Debütsongs “Demon’s Dagger” und “Sleeping Swords” können sich hören lassen. Auf die polnische Version von “The Last Axeman” hätte ich verzichten können, aber der Vollständigkeit halber passt der Track hier trotzdem gut rein. Einzig die WARLOCK-Covernummer “Mr. Gold” (B-Seite der “The Wolf And The Witch” Single) will mir nicht so recht gefallen. Liegt vielleicht daran, dass mir das Original schon nicht so zusagt.

Wie man vernehmen kann, wurden beiden Re-Releases zudem neue Booklets spendiert, so dass man tatsächlich von einer wertigen Wiederveröffentlichung sprechen kann. Fans der jüngeren Alben, die die ersten Werke von CRYSTAL VIPER nicht kennen, können hier absolut blind zugreifen. Eigentlich gehört die Band aber in jede anständige Sammlung.

 

 


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