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CD-Review

Impact Is Imminent

Artikel veröffentlicht am 12.06.2012 | 1933 mal gelesen

Einige der Musiker dieser Formation waren schon zwischen 1997 und 1999 zusammen aktiv, damals jedoch in einer Coverband, die sich vornehmlich an Helden wie HELLOWEEN, MANOWAR und BLIND GUARDIAN versuchte. Nicht zuletzt dem Zeitgeist geschuldet, gab man dieses Unterfangen jedoch bald wieder auf. Dennoch konnte man schon in der Frühzeit jede Menge an Erfahrung sammeln, die sich noch heute, knapp zehn Jahre nach dem abermaligen Start als Band, positiv auswirkt.

Songwriting und auch die Arrangements auf "Impact Is Imminent" wirken für ein Debüt nämlich überaus fokussiert und konnten – nicht zuletzt durch die früheren „Orientierungshilfen“ - routiniert umgesetzt werden. An den Inspirationsquellen scheint sich ohnehin nicht viel verändert zu haben, schimmern die erwähnten Helden immer wieder durch, dennoch haben CYCLOPHONIA etwas anzubieten, dass man keineswegs als "alltäglich" bezeichnen kann.

Das Interessanteste an dieser, mittlerweile als Sextett agierenden Truppe ist nämlich die Tatsache, dass mit Andreas Angell und Kai Joar Kristensen zwei Sänger im Line-Up zu finden sind die jedoch keineswegs das übliche Growl-Klargesang-Duett offerieren, sondern beide astreine Klargesangsperformances abliefern, nur eben in unterschiedlichen Höhenlagen. Im Endeffekt sind es auch die beiden Sänger, die den Großteil der Kompositionen von "Impact Is Imminent" veredeln, auch wenn diese ohnehin nicht von schlechten Eltern sind.

Zwar merkt man den Norwegern immer noch eine Vorliebe für den hurtig galoppierenden "Euro Metal" in Hamburger/Krefelder Prägung an (man lausche dem Titelsong!), doch man hat scheinbar auch Gefallen an diversen US Power Metal-Helden, so dass ich neben den bereits erwähnten frühen MANOWAR auch diverse Einsprengsel von JAG PANZER ("Warbird") oder auch RIOT ("The Mirror", "The Hero") zu hören meine. Dazu muss man auch noch jede Menge Gitarrenharmonien im Stile von IRON MAIDEN addieren, während man sich in den eher vertrackten, komplexen Passagen durchaus auch an die Dänen von MANTICORA erinnert fühlen darf.

Kurzum: Ein empfehlenswertes Album für alle, die sich im melodischen, kraftvollen Metal auf beiden Seiten des Atlantiks zu Hause fühlen!


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