Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Reviews der Band
Devil - Gather The Sinners

Devil

"Gather The Sinners"
CD-Review, 2534 mal gelesen, 23.03.2013 Wertung 07/10
Devil - Magister Mundi Xum/The Noble Savage

Devil

"Magister Mundi Xum/The Noble Savage"
CD-Review, 1246 mal gelesen, 03.09.2012 Wertung 07/10

Interviews der Band
Devil
Gitarrist Stian zum neuen Album
1635 mal gelesen, 19.04.2013

News der Band

04.02.2013

Die norwegischen Doom-Rocker von DEVIL hauen am 22. März via Soulseller Records ihre zweite Vollzeitplatte "Gather the Sinners" raus. Hier gibt's...


Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
in der Batschkapp Frankfurt Live-Review

While She Sleeps und...

WHILE SHE SLEEPS, CANCER BATS, HUNDREDTH und OATHBREAKER gemeinsam auf Tour - selbst schuld, wer...
Engagieren Stefán Ari Stefánsson als neuen Drummer news

The Vintage Caravan

Drummer Guðjón Reynisson ist bei den isländischen Rockern THE VINTAGE CARAVAN ausgestiegen,...
CD-Review

Time To Repent

Artikel veröffentlicht am 10.08.2011 | 2293 mal gelesen

Auf die Gefahr hin, dass ich demnächst Post von Götz Kühnemund persönlich erhalte, der mir wegen Ketzerei mein "Rock Hard"-Abo kündigt: Mir geht dieser aktuelle Retro-Trend in der Metal-Szene mächtig auf den Sack. Nicht, dass musikalisch nur Stuss dabei herumkommen würde, viele der betreffenden Bands haben eine Menge auf dem Kasten und überzeugen mit teilweise großartigem Songwriting. Nur leider hat man oftmals auch den Eindruck, dass die totale Ignoranz den technischen und stilistischen Weiterentwicklungen der letzten Jahrzehnte gegenüber dazu führt, dass sie sich selbst in ihren Möglichkeiten limitieren. Vor lauter Angst, nicht authentisch genug zu klingen, werden sie ihr Potential wohl niemals voll ausschöpfen können.

Auch DEVIL könnte dieses Schicksal blühen. Denn auf der einen Seite stehen großartige Songs wie der Opener "Break The Curse" oder das flott-groovige "Open Casket", auf der anderen jedoch eine dumpfes, undifferenziertes Klangbild, das zwar warm und erdig ist, dabei aber erschreckend drucklos bleibt. Dieses Album hätte genau so bereits Anfang der Siebziger erscheinen können und hätte dabei - im Gegensatz zu heute - keineswegs anachronistisch gewirkt. Das mag man nun wahlweise für ein dickes Lob oder eine grobe Beleidigung halten, in jedem Fall definiert es klar die Zielgruppe dieser Scheibe.

Egal, ob man nun auf Retro-Sounds steht oder nicht, man muss in jedem Fall festhalten, dass DEVIL das, was sie tun, richtig gut machen. Im stilistischen Fahrwasser ganz alter BLACK SABBATH finden sich hier recht simpel strukturierte, aber gut gespielte und angenehm eingängige Songs. Insbesondere die Halbballade "Death Of A Sorcerer" hinterlässt mit ihrer morbiden Atmosphäre einen bleibenden Eindruck. Um wirklich zu überzeugen, fehlt es DEVIL aber am Mut zur Innovation und dem Willen zur Originalität.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: