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CD-Review

Guts And Glory

Artikel veröffentlicht am 09.11.2012 | 903 mal gelesen

Verdammt, ich denke, ich bin zu alt für diesen Sch.... Vielleicht aber auch einfach nur zu engstirnig, zu doof oder gar nur zu ignorant, um den Sinn dieses Albums zu begreifen.

Bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich mach‘ hier keineswegs den "Onkel Joey“, um euch von der Ernsthaftigkeit des "echten“ Metal zu überzeugen, im Gegenteil, für mich hat Musik generell viel mit Unterhaltung an sich zu tun, doch DICK TATOR können meinen Lachmuskel leider dennoch nicht einmal im Ansatz treffen.

Der selbsternannte "Heavy Groove Militarism" auf "Guts And Glory“ klingt für mich nämlich schlicht und ergreifend "gekünstelt“ und zwanghaft auf Unterhaltung getrimmt und kommt obendrein mit für mich leider völlig unspektakulär klingend instrumentierten Nummern (die zudem auf sich häufig wiederholenden RAMMSTEIN- oder FEAR FACTORY-verdächtigen-Riffs aufgebaut sind) daher, die obendrein von einem gequält auf DANZIG oder gar Opernsänger machenden Frontknülch intoniert werden.

Selbst als nicht unbedingt eingeschworener Fan der "Rosa-Armee-Fraktion", wie es meine Wenigkeit nun einmal ist, muss ich die Franken im direkten Vergleich hier lobend erwähnen, denn gegen DICK TATOR sind selbst die ältesten und abgelutschtesten Kalauer von J.B.O. höchstes Entertainment. Da helfen selbst witzig gemeinte Titel wie "MSMSMSMS“ (Kurzform von "Mainstream Music makes Me Sick“) nicht mehr wirklich, um die Kurve doch noch zu kriegen.

Spaß muss sein, selbstverständlich, wenn der "Spaßfaktor“ einer Band wie bei dieser hier aber gefühlt in Richtung Grundwasser-Niveau tendiert, dann bevorzuge ich Musik doch in aller Ernsthaftigkeit und das auf die Gefahr hin, von nun an als "Spaßbremse“ verschrien zu sein!


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