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Reviews der Band
Downspirit - Point Of Origin

Downspirit

"Point Of Origin"
CD-Review, 2422 mal gelesen, 09.07.2010 Wertung 08/10

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CD-Review

Bulletproof?

Artikel veröffentlicht am 02.08.2012 | 1120 mal gelesen

Im Jahre 2009 wurden DOWNSPIRIT von ex-SYMPHORCE/ex-FREEDOM CALL Gitarrist Cédric “Cede” Dupont ins Leben gerufen, mit der Mission, klassischen Metal mit Blues-Elementen zu verbinden. Bereits 2010 warf die Band mit “Point Of Origin” ihr erstes Album auf den Markt, auf dem dieser Plan auch konsequent umgesetzt wurde. Mit “Bulletproof?” erscheint nun die nächste Platte des Fünfers, erneut via Metalville Records.

Doch sofort fällt auf, dass sich DOWNSPIRIT etwas von ihrem ursprünglichen Vorhaben entfernt haben. “Bulletproof?” bietet weniger Blues und Country als sein Vorgänger. Zwar wartet z.B. “Life After Her” mit einem coolen Mundharmonika-Intro auf, in “Are You Proud?” sind ein paar Westergitarren-Akkorde zu hören und “Hellyeah” eröffnet mit einem mitreißenden Banjo-Part, doch leider wirken diese Elemente ein wenig wie Fremdkörper, die zwanghaft in den Sound DOWNSPIRITs integriert wurden. Im Übrigen bietet die Band nämlich typischen Melodic/Power Metal, gespickt mit einigen modernen Elementen. Das tun die vier hörbar erfahrenen Musiker auch ohne Zweifel verdammt gut, wie Ohrwürmer wie “Greed” oder das bereits genannte “Life After Her”, die durch mitreißendes Riffing und emotionalen, einnehmenden Gesang bestechen, beweisen. Auch mangelt es “Bulletproof?” nicht an Abwechslung, denn DOWNSPIRIT beackern die verschiedensten Tempi, gehen mal ruhig und entspannt, fast schon poppig, mal deutlich härter, aggressiver zu Werke.

Nur leider wirkt “Bulletproof?” an einigen Stellen einfach uneins. Einzig bei “I'm A Survivor”, bei dem DOWNSPIRIT ihren kompletten Song auf einem Blues-Rhythmus aufbauen, und teilweise bei “Are You Proud?” werden die verschiedenen Einflüsse wirklich geschickt ineinander gewoben und verschmelzen zu einem homogenen Ganzen. Und nur dann kann der Sound der Band auch wirklich durch Originalität punkten. Fans von eingängigem Heavy Metal, die auch offen für unüblichere Einflüsse sind, können hier aber trotzdem mal reinhören.


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