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CD-Review

Elvenpath

Artikel veröffentlicht am 06.04.2011 | 3682 mal gelesen

Hallo, liebe Frankfurter Metal.de-Leser! Euch begrüße ich gerne mal persönlich, und eine Rezension des neuen Albums der Underground-True-Metaller von ELVENPATH, für die sich wohl größtenteils eh nur regionale Fans interessieren, scheint mir da die ideale Gelegenheit zu sein. An alle anderen gerichtet, kann ich sagen: Klickt euch in den angehängten Tabs mal weiter und lest euch ein paar Reviews über MAJESTY durch. Mann, waren die gut gewesen.

Im Vergleich dazu gibt es auf dem zweiten Album der Frankfurter nämlich nicht viel zu hören. Zwar sind Songtitel wie "Metalwar", "Guardians Of The Underground", "War Of Steel", Metalsteel", oder überhaupt die Idee eine abschließende Songtrilogie mit sinnlosen Zwischenspielen gestreckt "Truelogy" zu nennen absolut fantastisch, aber die dazugehörigen Songs kranken an allen Ecken und Enden. Rote Fäden fehlen, Akkordschemata bleiben zur maximalen Trivialität beschnitten, und weder Riffs noch Melodien setzen sich in den Ohren fest. Kurz lässt vielleicht mal das eine oder andere Tappingsolo aufhorchen, nochmal hören möchte man die Nummern deswegen jedoch nicht. Zwei Ausnahmen gibt es dennoch: Die von Bassist Cris Flindt geschriebenen Songs "Enflaming Demands" und erwähntes "Metalsteel" sind zwar wie alle anderen unverhältnismäßig lang, wirken aber tendenziell ausgefeilter als der Rest und können durch clevere Konzepte punkten. So ist Ersteres mit komplexeren Akkorden und verzerrtem Gesang recht experimentiv, und vielleicht vergleichbar mit BLIND GUARDIANS "Altair 4" auf der "Tales From The Twilight World". Zweitere Nummer hingegen setzt nur dezent auf Melodie und besteht über weite Teile hinweg ausschließlich aus Rhythmus, was ordentlich heavy wirkt. Als nettes Plagiat geht außerdem das MAIDENige, von Gitarrist Oliver Rossow geschriebene "Into The Future" durch.

Die übrigen 45 Minuten sollten aber eher für Konzertgänger interessant sein und können auch von bekennenden True-Metal-Fans ignoriert werden. Natürlich ist es ne klasse Sache, wenn eine Undergroundband das Geld und die Muße zusammen bekommt, drei Jahre nach dem Debüt eine neue Platte produzieren zu können, aber wenn es wirklich in den Metalolymp gehen soll, muss da noch einiges kommen.


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