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Reviews der Band
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Falconer

"Black Moon Rising"
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CD-Review, 3879 mal gelesen, 27.08.2008 Wertung 07/10
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CD-Review, 5462 mal gelesen, 07.10.2006 Wertung 07/10
Falconer - Grime vs. Grandeur

Falconer

"Grime vs. Grandeur"
CD-Review, 4601 mal gelesen, 15.05.2005 Wertung 07/10
Falconer - The Sceptre Of Deception

Falconer

"The Sceptre Of Deception"
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Interviews der Band
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2213 mal gelesen, 19.09.2008
Falconer
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2554 mal gelesen, 10.10.2006
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Interview mit Stefan Weinerhall zu "Grime vs. Grandeur"
2484 mal gelesen, 15.05.2005

News der Band

17.04.2014

Auf den Namen "Black Moon Rising" haben die schwedischen Power-/Folk-Metaller FALCONER ihr kommendes Album getauft. Es wird am 06. Juni 2014...

28.01.2013

Endlich gibt es ein neues Lebenszeichen von den schwedischen Power/Folk-Metallern FALCONER! Bandkopf Stefan Weinerhall hat auf der offiziellen...

19.04.2011

Am 3. Juni erscheint auf Metal Blade das neue FALCONER-Album "Armod". Vorab haben die Schweden jetzt den Song "Svarta Änkan" herausgerückt, den...

03.04.2011

FALCONER haben die Aufnahmen zu ihrem siebten Studioalbum "Armod" abgeschlossen, das in Europa am 3. Juni 2011 via Metal Blade Records erscheinen...

07.12.2010

Stefan Weinerhall, Gitarrist der schwedischen Metaller von FALCONER, hat folgendes Update veröffentlicht: "FALCONER has now begun the...


Live-Reviews der Band
Night Of Power Festival in Giebelstadt
9062 mal gelesen, 26.11.2014

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Armod

Artikel veröffentlicht am 20.05.2011 | 2823 mal gelesen

Die wesentlichen Komponenten des FALCONER-Sounds waren seit jeher das unverwechselbare Gitarrenspiel von Stefan Weinerhall, die Folkelemente im Bandsound und natürlich die Stimme von Mathias Blad. Dabei bewegt die Band sich musikalisch in einem Spektrum aus traditionellem, epischem Metal und eben jenen Folkanteilen. Das hat zur Folge, dass Fans selten enttäuscht von neuen Veröffentlichungen FALCONERs sind. Kritiker hingegen haben der Band schon mehrfach vorgeworfen, sich nicht weiter zu entwickeln und somit in dieselbe Kategorie zu fallen wie beispielsweise RUNNING WILD oder MANOWAR und Konsorten.

Das neue Werk “Armod”, welches von Mathias Blad komplett in Schwedisch eingesungen wurde, wird die Kritiker abermals auf den Plan rufen, aber so einfach ist die Sache dieses Mal nicht. Zwar bewegen sich die Schweden auch weiterhin innerhalb ihrer normalen Parameter, doch ist den Folkelementen auf “Armod” ein wenig mehr Aufmerksamkeit als ohnehin schon geschenkt worden. Darüber hinaus lassen FALCONER die Einflüsse aus anderen Genres etwas deutlicher durchklingen als bisher. Dabei heraus gekommen ist ein Album, das sich auf seinem schmalen Grat bewegt. Die Affinität zu schwedischer Folklore im Hause Weinerhall ist nichts Neues und kam schon bei MITHOTYN zum Tragen. FALCONER gingen den Weg konsequent fort, was nun in der neuen Scheibe gipfelt. So werden akustische Gitarren und klassische Instrumente auf dem aktuellen, siebten Album der Band vollends gleichberechtigt mit verzerrten Gitarren und metallischen Arrangements behandelt.

Wer jetzt annimmt das unter den folkigen Elementen die Härte zu leiden hat, irrt. Gleich der Opener “Svarta Änkan” kommt mit einem schönen AMON AMARTH-Gedächtnisriff, den für die Band typischen Harmonien, einem schönen Mittelteil und allen anderen Trademarks daher, so dass der Einstieg schon einmal als gelungen gewertet werden kann. Auch das folgende “Dimmornas Drottning” schlägt in die gleiche Kerbe und auch das mit Referenzen an Weinerhalls alte Band versehene “Griftefrid” bietet dem Hörer genau das was er erwartet. Auf der Habenseite steht auch noch die schöne, weil atmosphärische Ballade “O, Tysta Ensamhet”. Der primär von Violinen und akustischen Gitarren getragene Song wird von Sänger Mathias Bald sehr gefühlsvoll intoniert, so dass man hier durchaus von Gänsehautatmosphäre sprechen kann.

Leider halten nicht alle Nummern das hohe Niveau der oben genannten Songs. Vor allem das völlig uninspirierte “Herr Peder Och Hans Syster” und die beiden verzichtbaren Instrumentalstücke “Eklundapolskan” und “Gammal Fäbodpsalm”, wobei letztgenannter Track noch der beste der drei Lieder ist, schmälern den Hörgenuss ungemein. Die restlichen vier Nummern bieten bekannte FALCONER Kost und fallen nicht negativ aus dem Rahmen. Allerdings sticht auch keiner der Songs aus der Masse hervor. Das ist im Fall von FALCONER natürlich jammern auf hohem Niveau, denn nicht jede Band kann von sich behaupten derart viele tolle Melodien auf einem Album zu verewigen.

Mir persönlich fehlt aber ein wenig der ‘Aha’-Effekt, den ich bei früheren Werken der Band schon hatte. Auch wenn die Fokussierung auf die Folkelemente “Armod” durchaus Frische verleihen, bekommt man hier nichts geboten, was man von den Schweden nicht schon einmal gehört hat. Das ist, wie gesagt, jammern auf (sehr) hohem Niveau und Fans werden von der Scheibe auch sicherlich nicht enttäuscht werden. Irgendwie hatte ich von “Armod” aber mehr erwartet und so bleibt das Album ein gutes, aber kein überragendes in der Diskographie von FALCONER.


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