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21.11.2014
3635 mal gelesen, 21.11.2014

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Artikel veröffentlicht am 01.07.2012 | 2135 mal gelesen

Grund für Gemecker gibt es bei dieser Veröffentlichung allenfalls für die etwas “freakige” (im wahrsten Sinne des Wortes) Optik dieser Schweden. Denn sowohl das Cover als auch die aktuellen Outfits der Burschen lassen eher an Horror-Rock oder dergleichen denken. Aber zum Glück ist davon in der mächtigen Mixtur von FATAL SMILE nichts zu vernehmen, weshalb wir auch sehr, sehr schnell bei den positiven Aspekten dieses Albums wären.

Die Jungs aus Stockholm lassen uns nämlich auch auf ihrem vierten Dreher einen wahrlich gelungenen Mix aus heftigem Hardrock in Manier von SKID ROW zur besten Zeit (gleich der Opener "Welcome To The Freakshow" mäht den Hörer in Gangart wie "Slave To The Grind" nieder) und einer überaus gelungenen Portion melodiösen Heavy Metal ("Nailed To The Gun” hat durchaus was von ACCEPT) vernehmen, der obendrein, wie im Stampfer "Raising Hell In Heaven" sehr intensiv gen US of A verbeugt klingt und an die glorreichen 80er erinnert.

Doch FATAL SMILE wissen nicht nur zu rocken und Druck zu machen, sondern haben sehr wohl auch radiotaugliche Kamellen an den Start gebracht. Allen voran "My Private Hell", das sich sofort als Mega-Ohrwurm entpuppt. Dass sich die Schweden beim Refrain rotzfrech von BON JOVI ("You Give Love A Bad Name") inspirieren haben lassen, fällt zwar deutlich auf, dürfte den Hit-Appeal jedoch nicht gerade schmälern. Nicht minder imposant fällt auch das Sound-Kostüm aus, das die Burschen diesem Album im Alleingang verabreicht haben. Auch wenn man durchaus erwähnen kann, dass die Tracks allesamt wohl selbst als Rohfassung von Demos für beste Laune zu sorgen gewusst hätten! Respekt!

Dennoch möchte ich einen Song ganz besonders hervorheben, da es sich um eine ganz besondere Hommage handelt. Mit "For The Last In Line" kredenzt das Quartett zum Abschluss ein Tribut an den unvergessenen Ronnie James DIO, der von FATAL SMILE dermaßen überzeugt war, dass er ihnen attestierte, die beste Support-Band gewesen zu sein, die ihn je begleitet hatte. Dass sich die Burschen von einer solche Auszeichnung inspirieren und motivieren haben lassen, ist naheliegend, dass sie daraus ein dermaßen überzeugenden Epos kreiert haben, kann niht als selbstverständlich betrachtet werden. Bravissimo! Ronnie wäre stolz auf euch!


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