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CD-Review

Invasion

Artikel veröffentlicht am 03.09.2012 | 1283 mal gelesen

Zwar ist der Name dieser Truppe bisher noch unbekannt, über Erfahrung im Business verfügt das Quintett aus New Jersey dennoch bereits ausreichend, schließlich war die Truppe bis 2009 als HEXEN unterwegs und hat mit einem Demo, der EP "New Age", sowie dem 2006er Album "Dark Crucible" einigen Staub im Underground aufgewirbelt.

Auffällig an diesem Fünfer ist für Uneingeweihte aber zunächst einmal das eigenwillige Outfit, zeigen sich die Burschen auf ihren Promo-Pics doch merkwürdig verkleidet und erinnern dadurch eher an einen Karnevals-Umzug als eine Metal-Band, die ernst genommen werden will.

Doch zum Glück kommt es anders als man denkt, denn schon der Erstkontakt mit "Invasion" lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass hier zwar mit Spielfreude vorgetragen wird, die Chose keineswegs aber auf plumpe Unterhaltung angelegt ist. Im Gegenteil, die Jungs offerieren episch angelegten Heavy / US / Power Metal, der zum Teil von atmosphärischen Keyboard-Teppichen unterlegt wird und nicht zuletzt durch seine Tiefenwirkung ein wenig an die früheren VIRGIN STEELE denken lässt.

Für Atmosphäre wird aber auch mit akustischen Passagen gesorgt, wobei so manches Riff die Frühzeit von ICED EARTH in Erinnerung ruft und das sich nach gefühlvollem Beginn immens steigernde, spannungsgeladene "Faith In Hell" als besonderer Hammer vor dem Herrn entpuppt, dessen vertrackte Instrumental-Passagen durchaus Gedanken an frühere MERCYFUL FATE erkennen lassen.

Mit Kenny "Warlord" Burdge verfügt der Fünfer obendrein über eine Vokalisten, der seine Stimme bis in die höchsten Höhen ausreizt und dabei ebenso gute Figur abgibt, wie in der lässig-lockeren Hardrock-Nummer "Raging Inferno", die durch das gelungene Zusammenspiel von Gitarre und Keyboard durchaus auch an BLUE ÖYSTER CULT oder URIAH HEEP und Konsorten erinnert und Kenny auch als 70ies-Rock kompetent erweist.

Kurzum, diese Jungs wissen, wie man feine, traditionelle Metal-Songs in erhabener Machart komponiert, verstehen es diese in überaus vielschichtiger Weise darzubieten und sollten daher auch für eine nicht gerade kleine Zielgruppe interessant sein. Also, Augen zu und genießen!


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