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Artikel veröffentlicht am 15.10.2010 | 3121 mal gelesen Meiner Meinung nach liegt das letzte vollends überzeugende GRAVE DIGGER Album “The Grave Digger“ schon eine gefühlte Ewigkeit und somit eigentlich viel zu lange zurück. Die nachfolgenden Releases konnten zwar alle ein paar gelungene Nummern aufweisen, wirkten teilweise aber auch recht zerfahren. Als den True Metal-Kämpfern um Chris Boltendahl während der Produktionsphase für das neue Album im Laufe des Jahres auch noch gleich zwei Gitarristen abhanden kamen, schien es mit den Totengräbern endgültig bergab zu gehen. Mit Axel Ritt konnte zumindest recht schnell ein neuer Mann an der Axt gefunden und in die Band integriert werden. Auch die Albumproduktion verzögerte sich nur unwesentlich und so liegt mit “The Clans Will Rise Again“ endlich das neuste Produkt aus dem Hause GRAVE DIGGER vor.

Aufgrund obiger Vorzeichen steht die aktuelle Scheibe der Ruhrpott-Metaller also im besonderen Fokus. Allerdings wären GRAVE DIGGER nicht sie selbst, wenn sie mit derlei wideren Umständen nicht absolut professionell umgehen würden. Thematisch hat sich die Band wieder in Richtung Schottland orientiert und spannt so einen Bogen zu ihrem enorm erfolgreichen “Tunes Of War“-Opus. Das opulente “Days Of Revenge“ ist im Stil von Filmmusik komponiert und arrangiert worden, platziert Dudelsäcke im Vordergrund und hat latentes “Braveheart“-Flair. Atmosphärisch ist das Intro auf jeden Fall ein gelungener Opener, der den Hörer optimal auf die kommende True Metal-Schlacht einstimmt. Die Herren GRAVE DIGGER lassen sich auch nicht lange bitten und kredenzen dem Hörer mit der Uptempo-Hymne “Paid in Blood“ gleich ein ordentliches Pfund, das vor allem Zweierlei zeigt: Zum einen hat sich Axel Ritt sehr schnell im GRAVE DIGGER-Camp akklimatisiert und belebt mit seinem Spiel den Bandsound ungemein. Dadurch lässt sich zum anderen ableiten, dass die Band erneut in der Lage ist, packende Hymnen zu schreiben.

Auch das folgende “Hammer Of The Scots“ geht, seinem Titel entsprechend, sofort auf die Zwölf. Das kurze akustische Intermezzo zu Beginn des Songs täuscht ein wenig. Nicht besinnliche Atmosphäre steht hier im Vordergrund, sondern aggressive Riffs und ein wütender Chris Boltendahl, der den Song fast schon hasserfüllt intoniert. Ein wirklich starkes Doppel präsentieren uns GRAVE DIGGER gleich zu Beginn der neuen Scheibe. Mit dem schon bekannten “Highland Farewell“ geht es zwar genauso aggressiv weiter, allerdings kommen hier wieder schön die Dudelsäcke zum Tragen und drücken dem Song ihren Stempel auf. Die Nummer hätte auch durchaus auf “Tunes of War“ funktioniert und dürfte live ebenfalls zünden. Bis hierhin scheint es also so, als hätten GRAVE DIGGER wieder zu alter Stärke zurück gefunden.

Ohne zu detailliert auf die anderen Songs einzugehen, sei gesagt, dass das Gros, wie die schon genannten Nummern, qualitativ hochwertigen True Metal enthalten und teilweise auch durch für GRAVE DIGEGR eher untypische Elemente punkten können (“Valley Of Tears“, “Rebels“). Weniger stark sind hingegen “Spider“, “Execution“ und die abschließende Semiballade “When Rain Turns To Blood“. Die erstgenannten sind gefällige und typische GRAVE DIGGER-Songs, fallen aber im Vergleich mit den anderen Nummern qualitativ ab. Letztere Nummer klingt ebenfalls etwas uninspiriert und plätschert an einem vorbei, ohne dass vom musikalischen Inhalt irgendetwas hängen bleibt. Hier kommt noch hinzu, dass Sänger Chris Boltendahl die Nummer gesanglich versaut. Zugegeben, Boltendahl war nie als guter Sänger bekannt, doch hat er in der Vergangenheit bei ähnlich gelagerten Songs wie “Mary (Queen Of Scots)“ und vor allem “The Silence“ eine wesentlich bessere Leistung gezeigt.

Insgesamt bleibt “The Clans Will Rise Again“ aber ein gutes Album, das man ganz klar als das stärkste der letzten Jahre bezeichnen kann. “Tunes Of War“ ist und bleibt aber nach wie vor eine Klasse für sich. Fans sollten, ob der potentiellen Hitdichte, trotzdem auf ihre Kosten kommen und “The Clans Will Rise Again“ als würdigen Nachfolger betrachten.

Kommentare
Kommentar schreiben Leserwertung: Wertung 08/10




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melden Wertung 08/10 Deleted User | 14.12.2010 | 01:00 Uhr

Richtig geiles Album!