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Hollow Haze - Poison In Black

Hollow Haze

"Poison In Black"
CD-Review, 2153 mal gelesen, 26.09.2012 Wertung 08/10
Hollow Haze - Hollow Haze

Hollow Haze

"Hollow Haze"
CD-Review, 2876 mal gelesen, 19.10.2006 Wertung 05/10

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CD-Review

End Of A Dark Era

Artikel veröffentlicht am 24.01.2011 | 2233 mal gelesen

HOLLOW HAZE aus Italien spielen entgegen ihrer nationalen Gepflogenheiten keinen kitschigen Fantasy-Power Metal, sondern progressiv angehauchten, melodischen Heavy Metal. Das machen sie im Wesentlichen recht ordentlich. Man orientiert sich etwas am Stil von SYMPHONY X, die Progressivität äußert sich nur sporadisch in der ein oder anderen verschachtelten Melodieführung. Die Songs sind dennoch relativ eingängig, und unter den teilweise noch etwas unspektakulären Kompositionen lässt sich auch der ein oder andere kleinere Hit ausmachen.

So glänzen die geschickt platzierten Eröffnungssongs "Every Single Word" und "Open Your Eyes" mit gelungenen Ohrwurmmelodien, getragen von Sänger Ramon Sonato, der einen sehr traditionellen, höhenlastigen Gesang pflegt. Zwar übertreibt er es hin und wieder noch mit seinem Falsett-Gekreische, insgesamt macht er aber eine gute Figur. Das gilt auch für die Instrumentalabteilung, die Riffs sind durchschlagend und prägnant, der Sound druckvoll, aber nicht künstlich. Auch die Keyboards sind gut und nicht zu penetrant eingesetzt, allerdings müsste es dennoch nicht jeden zweiten Song mit einer monotonen Note einleiten, die offenbar eine Art atmosphärische Heranführung an den jeweils nachfolgenden Track darstellen soll. Da geben sich HOLLW HAZE leider noch nicht professionell genug.

Das Hauptmanko des Albums ist aber die mangelnde Abwechslung. HOLLOW HAZE schaffen es noch nicht, ihre Musik mit ausreichend Schattierungen zu gestalten, so dass ein großer Teil der Nummern reichlich belanglos wirkt. Die Kurve kriegen sie noch einmal mit dem gutklassigen "Gates Of Babylon", ansonsten herrscht auf "End Of A Dark Era" oft König Gleichförmigkeit. Der ein oder andere auflockernde ruhige Moment, gepaart mit einem etwas konsequenteren Qualitätsmaß würde hier unter Umständen Abhilfe schaffen.

Fans von melodischem, gut produzierten und durchaus anspruchsvollen Metal können guten Gewissens ein Ohr riskieren.


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