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CD-Review

Innergate

Artikel veröffentlicht am 04.10.2012 | 1159 mal gelesen

Ihre kroatische Herkunft qualifiziert INNERGATE in ausreichendem Maße für einen kleinen Exotenbonus, dass ich ihrem selbstbetitelten Debütalbum beim erstmaligen Hören prinzipiell wohlwollend gegenüberstehe. Leider hält diese positive Grundhaltung jedoch einer genaueren Betrachtung des Songmaterials in keinster Weise stand.

Dass die Produktion reichlich rumpelig und dumpf daherkommt, ist noch das geringste Problem der Band. Viel schlimmer ist, dass die Songstrukturen arg zerfahren wirken. Durch die Anreicherung mit harschen Thrash-Attacken und filigranen Prog-Momenten verfügen INNERGATE grundsätzlich über das richtige Handwerkszeug, um ihren traditionell gefärbten Heavy-Metal-Sound spannend und abwechslungsreich zu gestalten. Bei der Umsetzung hat das Quintett aber geschlampt und es verpasst, Spannungsmomente zu generieren, die den Hörer zum genaueren Hinhören motivieren.

Und dann wären da noch die - drücken wir es positiv aus - ausbaufähigen technischen Fähigkeiten der Musiker. Insbesondere die beiden Gitarristen sind ohrenscheinlich so sehr darauf konzentriert, die richtigen Töne zu treffen, dass dabei jeglicher Ausdruck verloren geht. Derart gesichtslos kommt der Gesang von Marijana Varga zwar nicht daher, stattdessen scheint ihre in den höheren Tonlagen arg quietschige Stimme aber stets leicht neben der Spur zu liegen. Dies macht die elf Stücke zu einer reichlich enervierenden Angelegenheit, bei der man irgendwie froh ist, wenn die Dreiviertelstunde Spielzeit endlich um sind und man seine Ohren wieder angenehmeren Dingen zuwenden kann.


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