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Reviews der Band
Kamelot - Silverthorn

Kamelot

"Silverthorn"
CD-Review, 4708 mal gelesen, 23.10.2012 Wertung 09/10
Kamelot - Poetry For The Poisoned & Live From Wacken

Kamelot

"Poetry For The Poisoned & Live From Wacken"
CD-Review, 4963 mal gelesen, 24.04.2011
Kamelot - Ghost Opera Second Coming

Kamelot

"Ghost Opera Second Coming"
CD-Review, 3373 mal gelesen, 13.04.2008
Kamelot - Ghost Opera

Kamelot

"Ghost Opera"
CD-Review, 7336 mal gelesen, 26.05.2007 Wertung 08/10
Kamelot - One Cold Winter's Night

Kamelot

"One Cold Winter's Night"
DVD-Review, 4922 mal gelesen, 08.12.2006 Wertung 08/10

Interviews der Band
Kamelot
Interview mit Oliver Palotai zu "Silverthorn"
2343 mal gelesen, 21.11.2012
Kamelot
Kamelot
2656 mal gelesen, 27.08.2010
Kamelot
Kamelot
4649 mal gelesen, 26.03.2002

News der Band

28.08.2014

Um den Fans das Warten auf das neue Album, an dem die Band momentan fleißig arbeitet, zu verkürzen, haben Kamelot sich entschieden, das Video zu...

26.10.2012

Zum heute erscheinenden Album "Silverthorn" von KAMELOT ist über SPV ein einminütiger Trailer erschienen, auf dem auch der neue Sänger Tommy...

14.09.2012

Am 26.10.2012 erscheint in Deutschland das neue Album vom KAMELOT ("Silverthorn"). Erstmals wird auch der neue Sänger Tommy Karevik (ex-SEVENTH...

02.09.2012

KAMELOT haben heute auf ihrem offiziellen Youtube-Channel ein Making Of-Video zu ihrem neuen Videoclip "Sacrimony" veröffentlicht. Der Titel stammt...

13.05.2011

Vorgestern haben KAMELOT das letzte Deutschlandkonzert ihrer "Pandemonium Over Europe 2011" in Hamburg gespielt. Die Tour hat die Band mit der...


Live-Reviews der Band
Silverthorn European Tour - live in Stuttgart 2012
6372 mal gelesen, 21.09.2014
Pandemonium Over Europe 2011
3903 mal gelesen, 21.09.2014
Sziget Festival 2010
7895 mal gelesen, 21.09.2014
21.09.2014
5285 mal gelesen, 21.09.2014

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CD-Review

Poetry For The Poisened

Artikel veröffentlicht am 30.08.2010 | 3672 mal gelesen

Die amerikanisch-norwegischen Kollegen von KAMELOT zählen zwar vielleicht nicht zu den erfolgreichsten Progressive/Power Metal-Bands, aber definitiv zu den hochkarätigsten. Stumpfe Refrainwiederholungen samt Ohrwurm-Riff standen bei Thomas Youngblood und Co noch nie im Vordergrund. Mit "Poetry For The Poisened" präsentiert der Fünfer nun sein bereits neuntes Album und mit dem brandneuen Material scheint der Weg in noch höhere Gefilde endlich geebnet zu werden. Seit dem 2001er-Album "Karma" haben sich die Jungs stetig weiterentwickelt. Fuhren "Epica" und "The Black Halo" auf der konzeptuellen, symphonischen Schiene, war der Vorgänger "Ghost Opera" ein düsterer, melancholischer Longplayer, der auf den ersten Blick sperrig daher kam, im Endeffekt aber viel mehr zu bieten hatte als zuerst gedacht.

Mit "Poetry For The Poisened" schlagen KAMELOT nun also ein neues Kapitel auf und vermischen die Düsternis der "Ghost Opera" mit der melodiösen Leichtigkeit von "The Black Halo". Und dieses Experiment ist ihnen tadellos gelungen, ohne sich dabei selbst zu kopieren. Zugegeben, so mancher Songaufbau kommt einem bereits bekannt vor, aber KAMELOT vermögen es erneut, etwas Neues, Spannendes zu erschaffen. Egal, ob der stampfende, an "March Of Mephisto" erinnernde Opener "The Great Pandemonium", filigrane, mitreißende Melodien à la "Hunter's Season" oder sanfte Balladen, die immer wieder in energische Bereiche eintauchen ("House On A Hill") - "Poetry For The Poisened" ist eines der vielschichtigsten, überzeugendsten Alben dieses Genres im heurigen Jahr. Vor allem der gefühlvolle und mitunter auch düstere Gesang von Roy Khan, der sich erfreulich von seinen Kollegen abhebt, bürgt für die Qualität von KAMELOT. Der Mann zeigt einerseits bei "All Is Over" (ein Part des vielteiligen "Poetry For The Poisened"-Konzeptsongs), das er es drauf hat, eingängige, spärlich instrumentierte Nummern zu interpretieren, und kann andererseits bei "Necropolis" auch verdammt viel Härte in seine Worte legen, was dem Album unendlich gut tut!

KAMELOT sind vielleicht nicht mehr so eingängig und leicht zu konsumieren wie vor ein paar Jahren, der musikalische Anspruch wird aber von Album zu Album höher. "Poetry For The Poisened" ist ein zeitweise düsterer Brocken, der immer wieder durch simple, eingängige Riffs und mitsingtaugliche Melodien aufgelockert wird. Auch wenn mir das Album nicht auf Anhieb zugesagt hat, muss ich ehrlich zugeben, dass sich mir die Platte mittlerweile mehr als erschlossen hat. "Poetry For The Poisened" ist für mich definitiv eines der besten Alben dieses Jahres. Vielleicht frisst sich das Ganze nicht auf Anhieb in die Gehörgänge; Songs wie "Hunter's Season", "Necropolis" oder "My Train Of Thoughts" zeigen aber, wie KAMELOT im Jahr 2010 zu klingen haben. "Poetry For The Poisened" ist ein richtig starkes Album geworden, das mir noch eine Spur besser gefällt als "Ghost Opera". Wie Gitarrist Youngblood bereits in unserem Interview verraten hat, kann man die Scheibe am ehesten mit "The Black Halo" vergleichen, eine schnurgerade Fortsetzung ist das Album aber trotz allem nicht geworden. Auch wenn das Interlude "Dear Editor" mehr als überflüssig ist, sei diese Scheibe jedem Fan melodischer, intelligenter Musik ans Herz gelegt. Die amazon-Vorverkaufscharts zeigen ebenfalls, dass KAMELOT auf einer neuen Ebene angekommen sind. Vergönnt sei es ihnen...


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