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Reviews der Band
Kryptos - The Ark Of Gemini

Kryptos

"The Ark Of Gemini"
CD-Review, 1846 mal gelesen, 11.06.2008 Wertung 06/10

News der Band

29.04.2008

Via Old School Records veröffentlichen die indischen Thrasher KRYPTOS am 13. Juni ihr neues Album "The Ark Of Gemini". Mehr zur Band findet...


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CD-Review

The Coils Of Apollyon

Artikel veröffentlicht am 29.09.2012 | 1705 mal gelesen

Metal, made in India? So spontan wäre mir zu diesem Stichwort nicht eine Band eingefallen, doch bei KRYPTOS klingelts und ich erinnere mich an das letzte Werk des Quartetts “The Ark Of Gemini”, das mich im Jahre 2008 positiv überraschen konnte. Eine Mischung aus Thrash und Heavy Metal der alten Schule haben sich die Herren auf die Fahnen geschrieben und in der Tat entführte schon das letzte Album auf eine kleine Zeitreise in die 80er.

Ebenso vermag dies “The Coils Of Appolyon”, das inzwischen dritte Werk der Band, für das KRYPTOS einen Deal mit AFM Records einfahren konnten. Nicht grundlos, denn die Musiker können mit diesem Werk recht gut punkten. Straight und voller Energie preschen die aggressiven, aber stets auch melodischen Riffs aus den Boxen, die in ihren flotteren Momenten an beispielsweise KREATOR erinnern, die oft zweistimmigen Leads lassen Bands wie IRON MAIDEN als Vorbilder der Band erkennen und vor allem die räudig gekeiften Vocals verleihen den Songs einen ganz eigenen Charme. Was jedoch besonders auffällt, ist, dass dieses Werk geradezu durchdrungen wird vom Geist der 80er und man regelrecht spürt, dass die Musiker leben, was sie tun. Authentischer könnte “The Coils Of Appolyon” also kaum sein!

Doch das Drittwerk des indischen Quartetts bietet auch Grund zur Kritik. Denn so authentisch es ist, so wenig eigenständig und besonders ist es. Ja die Riffs und Melodien wirken teilweise sogar regelrecht abgegriffen und abgenutzt, weil man sich stets an andere Bands erinnert, die das so oder so ähnlich schon einmal dargeboten haben. Auch lässt nicht leugnen, dass das Album als Ganzes, so cool die meisten Songs für sich genommen sein mögen, überaus gleichförmig ist und man schnell das Gefühl bekommt, KRYPTOS hätten schon alles gesagt.

Aus diesem Grunde kann ich “The Coils Of Apollyon” auch nur in Grenzen empfehlen. Die Hard-Old School-Fans dürften hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen, doch wer auch nur etwas Wert auf Abwechslung oder Innovation legt, ist hier natürlich ganz verkehrt.


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