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The Lord Of Steel

Artikel veröffentlicht am 18.06.2012 | 7867 mal gelesen

Lassen wir einmal außen vor, mit welcher Band wir es hier zu tun haben. Lassen wir auch einmal außen vor, was diese Band bis einschließlich 1988 geleistet hat und lassen wir zu guter Letzt auch einmal außen vor, dass die letzten Veröffentlichungen dieser Band ihrem Namen einfach nicht würdig waren. Betrachten wir “The Lord Of Steel” also als das neue Album von Heavy Metal Band XY und beschäftigen uns ausschließlich mit der Musik auf selbigem.

Der titelgebende Opener kommt gleich schön knackig aus den Boxen. Eine Up-Tempo Nummer, die zum headbangen animiert und durch einen gelungenen Refrain gleich ins Ohr geht. Abgesehen von dem echt verzichtbaren Gitarrensolo wächst der Song mit jedem Durchlauf. Guter Einstieg in die Platte, der aber auch zugleich eine eklatante Schwäche von “The Lord Of Steel” manifestiert, den Sound. Während die Gitarren schön braten und auch der Solosound in Ordnung geht, wummert der Bass in übelster Manier vor sich hin. Das macht nicht nur einige Momente auf der Platte völlig kaputt, sondern ist auch noch absolut unverständlich, da ja gerade der Basssound immer ein Trademark der Conan-lookalikes war. Auch der Schlagzeugsound klingt mehr nach Technik als nach richtigem Instrument und wirkt dadurch natürlich sehr künstlich.
Da hätten sich die Bandköpfe echt mehr Mühe geben dürfen. Songs wie das starke “Touch The Sky” oder die ebenfalls gelungene (Halb-) Ballade “Righteous Glory”, die in den Strophen eigentlich Atmosphäre aufbauen, verfehlen durch das übersteuerte Wummern gänzlich ihre Wirkung. Da MUSS bei einer Produktion der lederbeschürzten Amis einfach mehr drin sein. Vor allem, wenn man bedenkt, welche Möglichkeiten ihnen da zur Verfügung stehen. Der Sound könnte also definitiv besser sein. Auf der anderen Seite ist er auch nicht so unerträglich, dass man die Anlage ausschalten müsste. Man hätte an einigen Stellen bei der Produktion aber etwas mehr Fingerspitzengefühl beweisen dürfen.

Unabhängig davon befinden sich auf “The Lord Of Steel” einige wirklich gute Momente, die ich den Amis so nicht mehr zugetraut hätte. Das bereits erwähnte “Touch The Sky” oder der Titeltrack gehen als gelungene Ohrwürmer durch und hätten auf älteren Alben der selbsternannten ‘Kings Of Metal’ eine ordentliche Figur gemacht. Auch “El Gringo” nervt zwar mit einer quasi durchgängig klingenden Kirchenglocke, geht ansonsten aber ebenfalls als Highlight der Platte ins Ziel. Ganz anders, weil viel inspirationsloser arrangiert, verhält es sich mit Nummern wie “Black List” oder dem mit einem extremen Fremdschämfaktor ausgestatteten “Hail, Kill And Die”. Erstgenanntes Stück hat durch den wummernden Bass ein dezentes Stoner-Rock-Feeling, was so gar nicht zu der true-metallischen Ausrichtung der Stahlkrieger passen will und kommt zudem recht eintönig daher. Der einzige Vorteil von “Hail, Kill And Die” ist hingegen, dass die Nummer, aufgrund der Aufzählung alter Hits der Band im Text, Lust macht, die alten Scheiben noch einmal aufzulegen. Ansonsten ist das lediglich musikalischer Bodensatz. Da ist wirklich nichts zu holen. Daneben stehen auf “The Lord of Steel” viele Songs, die einfach nur mittelmäßig sind und nicht sonderlich auffallen, wie “Annihilation” oder “Manowarriors”.

Festzustellen bleibt also, dass sich ein ambitionierter Reinfall wie “Gods Of War” nicht wiederholt hat. Aber “The Lord Of Steel” bleibt doch hinter den Erwartungen zurück und selbst, wenn man die Geschichte der Band außen vor lässt, kann sich das zwölfte Studioalbum nicht aus dem Mittelmaß frei schwimmen. Drei Nummern die wieder in die richtige Richtung gehen und eine Menge Durchschnitt der keinem weh tut, auf der anderen Seite aber auch nicht aufhorchen lässt.


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melden ayzee (unregistriert) | 24.09.2012 | 17:53 Uhr

"we fight for metal! our fight is real!" - that's a fuckin shame for metal and music in general. if Manowar were a least a fun-band, but these dumbasses really seem to take their crap seriously. This is so embarassing...
Unbelievable that a...