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CD-Review

Back To The Bullet

Artikel veröffentlicht am 27.06.2013 | 1082 mal gelesen

Ob von von (MAT) SINNER, PRIMAL FEAR, VOODOO CIRCLE oder einem seiner anderen Projekte, Mat Sinner dürfte als Musiker so etwa jedem ein Begriff sein, der in Sachen Heavy/Power Metal nicht auf den Kopf gefallen ist. Bereits 1982 erschien das erste SINNER-Album und nach fünf weiteren veröffentlichte MAT SINNER schließlich ein Soloalbum mit dem Titel “Back To The Bullet”. Selbiges erfreut sich unter Kennern großer Beliebtheit, ist jedoch bereits seit vielen Jahren nicht mehr erhältlich. Nun legen AFM Records das nunmehr 23 Jahre alte Album neu auf.

Und wer auf diese Art Musik steht und das Album nicht sein Eigen nennt, dem sei natürlich geraten, hier zuzuschlagen. “Back To The Bullet” wartet mit fast ausschließlich coolen Songs auf, die absolut verkörpern, was deutschen Hard Rock/Heavy Metal zu dieser Zeit ausgemacht hat, z.B. “Tear Down The Wall”, “In The Name Of Rock 'N' Roll” oder natürlich dem Titeltrack. Die Songstrukturen, Rhythmen und Melodien sind zwar denkbar simpel und in gewisser Weise auch ziemlich vorhersehbar, gehen jedoch unmittelbar ins Ohr und machen schlichtweg ordentlich Laune. Allein das Zusammenspiel zwischen Sinners Gesang und den von Chören wiederholt und schlagwortartig eingeworfenen Songtiteln in den Refrains ist dermaßen old school, da scheint es beinahe unmöglich, die Füße still zu halten. Was MAT SINNERs gelinde gesagt nicht immer sauberen und geraden Gesang angeht, mag man freilich streiten und selbstverständlich gibt es reihenweise bessere Sänger, doch einen gewissen Charme versprüht die Stimme des Herren Lasch doch zweifelsohne.

Booklet und Cover wurden für die Neuveröffentlichung neu gestaltet. Desweiteren sind mit “She's Got The Look” ein Bonus-Track und mit “Call My Name” und “Every Second Counts” zwei Video-Clips enthalten. Zugegeben nicht gerade ein Berg an Bonus-Material, aber Kern der Veröffentlichung ist schließlich das Album selbst, darauf kommt es an und dieses lohnt den Kauf für Genreliebhaber allemal.


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