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CD-Review

Wreck The Eternal Tyranny

Artikel veröffentlicht am 05.09.2012 | 1253 mal gelesen

Seit mittlerweile etwas mehr als 25 Jahren schon sind diese Burschen aktiv und konnten sich seit damals zumindest in ihrer Heimat Griechenland, wo POWER CRUE mit zu den wichtigsten Metal-Bands überhaupt gezählt werden, einen verdammt guten Namen erspielen.

Völlig zu Recht wie ich meine, denn das Quintett aus Athen versteht es blendend, melodischen Heavy Metal der traditionellen Machart in mannigfaltiger Manier zu kredenzen. Etwas anderes hat diese Truppe zwar seit Beginn ihrer Karriere ohnehin nicht auf dem Plan, dennoch muss man eine solche Haltung und Einstellung nach dieser Zeit einfach respektieren - auch wenn alles andere als eben diese Art von Musik für die Fans dieser Band noch nicht einmal einen Gedanken Wert gewesen wäre.

Doch alles ist beim Alten geblieben, der Fünfer rund um Sänger Kostas Tokas, der früher übrigens der Konkurrenz von THE SILENT RAGE angehörte, kredenzt auch auf seinem fünften Langeisen ausschließlich Sounds, die eindeutig an Helden wie IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, DIO und ACCEPT angelehnt sind, uns aber durchaus wissen lassen, dass die Hellenen auch Fans von US-Heroen wie MALICE, JAG PANZER oder METAL CHURCH sind.

Zu diesen Anleihen muss man auch noch dezente Bay-Area-Querverweise, sowie diverse Huldigungen in Richtung "Hamburger Schule" erwähnen, um sich die - in allen Lebenslagen über jeglichen Zweifel erhabene - Mischung in seinem gesamten Umfang vorstellen zu können. Als wesentlicher Bestandteil der Chose muss übrigens auch Kostas erwähnt werden, dessen glasklare, helle Stimme perfekt zu dieser Vortragsweise passt und die selbst in den Höhenlagen zu überzeugen weiß.

Traditionalisten können hier also definitiv nichts falsch machen, im Gegenteil, sie versäumen etwas, wenn sie POWER CRUE nicht kennen. Den Burschen selbst würde ich nun endlich auch einmal internationalen Erfolg vergönnen, viele negative Begleitumstände (zuletzt der tragische Unfalltod des langjährigen Sängers George Rodopoulos im Jahr 2010) waren bislang wohl nicht gerade hilfreich dafür. Ich jedenfalls drück' ihnen die Daumen!


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