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Rampart - War Behest

Rampart

"War Behest"
CD-Review, 810 mal gelesen, 13.08.2012 Wertung 05/10

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CD-Review

Voice Of The Wilderness

Artikel veröffentlicht am 13.01.2010 | 1828 mal gelesen

Bis dato sind mir nicht wirklich viele Metal-Bands aus Bulgarien untergekommen, doch scheinbar schaffen es immer wieder vereinzelte Gruppierungen auch in westlicheren, europäischen Gefilden Fuß zu fassen. So geschehen mit dem bulgarischen Dreiergespann namens RAMPART, die via Inferno Records ihr Debüt "Voice Of The Wilderness" präsentieren. Wie Cover und Promozettel bereits im Vorhinein verraten, erwartet den Hörer traditioneller Heavy Metal, gespickt mit eingängigen Melodien.

Und genau diese Vermutung wird nach den ersten gehörten Minuten auch bestätigt. Mit dem etwas kitschig geratenen Opener "Under Control" wird die Marschrichtung für die restlichen acht Songs vorgegeben. Treibende Drums, eingängiges, schnelles Riffing und - zu aller Überraschung - weiblicher Gesang, der so manchen männlichen Power Metal-Kollegen blöd aus der Wäsche schauen lässt, denn Fronterin Maria Doychinova präsentiert mit ihrer dunklen Stimme und der stark osteuropäisch akzentuierten Aussprache ein ganz spezielles Hörerlebnis. Trotz aller Originalität ihrer Stimme, birgt diese meiner Meinung nach auch den größten Kritikpunkt. Die schlechte englische Betonung und vor allem das manchmal einfach fehlende Melodiegefühl lässt so manchen Titel etwas im Regen stehen.

Auch wenn Tracks wie "Warriors" oder "The Flood" als wirklich gutklassige, melodische Metal-Songs durchgehen, fehlt alles in allem die so wichtige Konstanz. Der Spannungsbogen kann nicht über die gesamte Spielzeit gehalten werden und so reiht sich ein guter Song an einen durchschnittlichen und so setzt sich dieses Schema bis ans Ende der Scheibe auch konsequent fort. Für ein Debüt, das musikalisch etwas an härter anmutende GAMMA RAY erinnert, ist "Voice Of The Wilderness" sicherlich nicht schlecht, so richtig überzeugend ist die Platte dann aber doch nicht geworden. Auf alle Fälle legen RAMPART ein durchschnittliches Album ab, das als erstes musikalisches Lebenszeichen erst einmal reichen muss!


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