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Rampart - Voice Of The Wilderness

Rampart

"Voice Of The Wilderness"
CD-Review, 1727 mal gelesen, 13.01.2010 Wertung 05/10

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CD-Review

War Behest

Artikel veröffentlicht am 13.08.2012 | 721 mal gelesen

Für progressive Sounds scheint Bulgarien ein überaus nahrhafter Boden zu sein (KROSSFIRE, DOMAIN OF DREAMS,...), doch auch der traditionelle Metal wird dort behutsam gepflegt und das auch nicht erst seit gestern. Aktuell beweisen das RAMPART, die bereits seit 2006 ihr Unwesen treiben und sich gleich mit ihrem ersten Demo "Warriors" einen guten Ruf im Underground erspielen konnten.

Der nächste wichtige Schritt in der Bandgeschichte war mit Sicherheit das Debüt "Voice Of The Wilderness", denn zum einen konnte die Formation damit einen Deal beim französischen Label Infernö Records einheimsen und zum anderen konnten RAMPART damit auch ihren Bekanntheitsgrad erheblich steigern, auch wenn die Leistung von Sängerin Maria Doychinova nicht immer und überall positiv bewertet wurde.

Inwiefern das mit ein Grund war, weiß ich zwar nicht genau, aber Fakt ist, dass es bald danach zu einem Bruch innerhalb des Bandgefüges kam, sodass die Truppe auf ihrem aktuellen Dreher mit einer komplett unbesetzten Rhythmus-Abteilung am Start ist und nur noch einen Gitarristen im Line-Up hat. Das ist jedoch insofern nicht wirklich problematisch, da das wichtigste Erkennungszeichen ohnehin die - allerdings nicht immer überzeugende - Stimme von Maria ist.

Daher dürfte auch "War Behest" – das als Konzeptalbum gut durchstrukturiert und gestaltet wirkt und in Sachen instrumentaler Darbietung über jeden Zweifel erhaben ist - in der Szene mit vorwiegend geteilten Meinungen aufgenommen werden. Zwar kann man nicht sagen, dass die Stimme neben der Spur liegen würde, im direkten Vergleich zu in ähnlich loslegenden Bands wie CRYSTAL VIPER oder den früheren WARLOCK ziehen RAMPART aber vor allem auf Grund der mangelnden Stimmbandvariabilität eindeutig den Kürzeren.

Schade um die dadurch vergebene Chance, amtlich durchzustarten, was mit dem Konzept im Rücken durchaus möglich gewesen wäre. Da aber vor allem die gefühlvolleren Passagen viel zu dünn und emotionsarm wirken. Um wirklich zu überzeugen, fehlt dem Album zur Gesamtwirkung leider ein entscheidender Faktor. .


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