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CD-Review

Miklagard – The History Of The Vikings Vol. 2

Artikel veröffentlicht am 06.03.2007 | 5424 mal gelesen
Man durfte natürlich gespannt sein, was die Herren Lulis und Göttlich mit “Miklagard” erschaffen würden. Die Single machte definitiv Lust auf mehr. Und sie haben ihre Hörerschaft ganz sicher nicht enttäuscht. Denn mit „Miklagard – The History Of The Vikings Vol.2“, können REBELLION ihr bisher reifstes und musikalisch anspruchvollstes Werk auf CD Pressen.

Der Neuzugang Simone Wenzel an der Klampfe macht einen wirklich klasse Job, keine Frage. Dabei setzt die Dame den einzelnen Tracks ganz dezent ihren eigenen Stempel auf.
Schon das düstere Intro „Vi Seglar Mot Miklagard“, mit einer hervorragenden Aussprache der Sänger (richtig, Sänger, den bei diesem Stück erhielten REBELLION tatkräftige Unterstützung von Charles Rytkönen, MORGANA LEFAY). Danach geht es mit einer typischen rasanten Hymne namens „Sweden“ weiter. Die geile Nummer knallt an allen Ecken und Kanten und dürfte ein für alle Mal auch die GRAVE DIGGER-Bevorzuger davon überzeugen, dass REBELLION locker mit Onkel Reaper in den Ring steigen können. Der Stampfer „Free“ kommt nach so einer Nummer geradezu gelegen. Mit einem coolen Chorus versehen macht auch dieser Song einfach nur Spaß. Vor allem Sänger Michael Seifert, der sich stimmlich sehr weiterentwickelt hat, macht einen besonders guten Eindruck. Unüblich beginnt „On The Edge Of Life“. Für einen Moment könnte man denken, dass sich die Rebellen auf ganz fremde Territorien wagen. Doch falsch gedacht, denn nach dem Sample-Intro beginnt auch gleich ein Gitarrengewitter. Die Hymne überzeugt vor allem durch das ausgefeilte Gitarrenspiel und der verdammt wuchtigen Produktion, die übrigens die gesamte Stunde lang auf einem sehr hohen Level bleibt. Starke Nummer. Nicht minder fett kommt „Ulfberth“ um die Ecke. Auch dieser Track ist mit einem geilen Refrain gesegnet und wird sicherlich live ein Brett. Antesten! Stellt euch vor, neuere ANNIHILATOR würden auf RUNNING WILD treffen. So hört sich „The Rus“ an. Mit diesem Song beweisen REBELLION, dass sie nicht nur nach Schema F arbeiten, sondern auch mal über den True/Power/Epic-Metal Tellerrand hinausschauen. Songwriterisch sicherlich eins der ungewöhnlichsten Stücke der Band, doch mehr als gelungen. Und wo wir schon mal bei „The Rus“ sind: „Kiew“ hört sich zwar nicht ukrainisch an, macht aber nichts. Dem Charme des Stücks kann man sich nur schwer verwehren. Die dezenten, im Hintergrund verarbeiteten Keyboardeinlagen lassen eine sehr sphärische Stimmung aufkommen. Rock `N` Roll fällt mir ganz spontan beim Song „Aifur“ ein. Meine Herren, was für eine Nummer, ähnlich „Husbandry In Heaven“, vom Debüt „Shakespeares Macbeth – A Tragedy In Steel“. Ähnlich schnell, von der Songstruktur sehr ebenfalls. Nur eben eine Spur reifer. Packt schon mal die Aspirin aus und holt euch Glas Met dazu. Denn nach dieser Nummer kommt ihr immer noch nicht zum verschnaufen. „Taste Of Steel“ räumt alles aus dem Weg, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und selbst die Bäume würden von dieser Walze umgehauen. Was für eine Granate! Ahh, es geht doch wieder gemächlicher. Das groovende „God Of Thunder“ hätte auch von den mächtigen EXOUDS der Neuzeit stammen können. Geiles Stück, cooler Rhythmus, was will man eigentlich mehr? Mehr Speed? Okay, könnt ihr haben: „Our Backs To The Wind“ ist mal wieder Pfeilschnell und erinnert hier und da an JUDAS PRIESTS „Rapid Fire“, gewollt oder ungewollt. Nichts desto trotz ist auch „Our Backs To The Wind“ ein typischer REBELLION Track, wenn er jedoch nicht zu den stärksten Songs der Scheibe gehört. Das folgende „Miklagard“ wurde ja bereits als Single veröffentlicht und bei uns besprochen. Auch nach mehrfachen hören wird man von dieser Nummer nicht satt. Doch lest selbst die CD-Review von „Miklagard“. Zum Finale gibt es noch mal ein Stück, welches mit einer Spielzeit von 7:07 schon beinahe ein Epos ist. Manche werden sich beim Text vielleicht an MANOWAR erinnert fühlen. Doch darf man nicht vergessen, dass es sich bei „Miklagard - The History Of The Vikings Volume 2“ um ein geschichtliches Konzeptalbum handelt und hier Schwerter, Feuer und Schlachten ganz offiziell benutzt werden sollten bzw. dürfen, im Gegensatz zu so mancher schwertschwingender, felltragender Pseudo-True-Metal-Nasen. Sorry, das musste an dieser Stelle einfach sein. Zurück zum Song. Uwe Lulis ist ein bleibt einer der besten Gitarreeros in diesem Ländle. Dies beweist der gute Mann auch wieder sehr deutlich. Und aller Gerüchten seiner ehemaligen Arbeitgeber zum Trotz, Tomi Göttlich kann sehr wohl Bass spielen. Doch hört es euch selbst an.

Man merkt deutlich, dass sich REBELLION mit diesem Werk mächtig ins Zeug gelegt haben. Für mich ist „The History Of The Vikings Volume 2“ so eine Art „Land Of The Free“ von GAMMA RAY. Denn auch Kai Hansen hat erst mit diesem Werk so richtig gezeigt, dass er es locker mit seiner ehemaligen Band aufnehmen kann, wenn er es nur will. Und das haben REBELLION nun auch bewiesen.


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