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CD-Review

One Bullet Left

Artikel veröffentlicht am 04.09.2011 | 2622 mal gelesen

Bei dem Namen Mattias Lasch wird wohl jeder Metal-Fan nur mit den Achseln zucken. Nennt man den guten Mann allerdings bei seinem Künstlernamen MAT SINNER sieht das ganze schon wieder anders aus. Seit den 80er Jahren ist der Tausendsassa als Bassist, Sänger, Studiomusiker und Produzent in der internationalen Rock- und Metal-Szene unterwegs und hat seine größten Erfolge mit PRIMAL FEAR gefeiert. Angefangen hat allerdings alles im Jahre 1982 mit der Gründung von SINNER. Und eben diese Combo bringt jetzt mit “One Bullet Left“ ihr mittlerweile sage und schreibe sechzehntes (!) Studio-Album auf den Markt.

Dabei hat sich das Besetzungskarussell allerdings mal wieder heftig gedreht. Vom ursprünglichen Line-Up ist jetzt nur noch Mat übrig. Aus dem Line-Up, welches das Vorgänger-Werk “Crash & Burn“ eingespielt hat, ist nur noch Christof Leim in der neuen Combo vorhanden. Die beiden werden jetzt von André Hilgers (RAGE) am Schlagzeug, sowie den beiden Gitarristen Alex Scholpp (TARJA) und Alex Beyrodt (PRIMAL FEAR) unterstützt. Da die Combo allerdings schon immer auf die Person von Mat ausgerichtet war und dieser auch schon immer für das Songwriting zuständig war, hat diese massive Umbesetzung allerdings keine großen Auswirkungen. Und so beginnt auch der neue Silberling mit jener Musik, die SINNER in den 2000er Jahren ausgezeichnet hat: Treibender Metal im klassischen Gewand. Kreiert aus schnellem Drumming und eingängigen Riffs, die durch die Verwendung eines dritten Gitarristen dieses Mal noch ein gutes Stück vielschichtiger geworden sind. Und dann ist da ja immer noch die Stimme von Mat. Natürlich kann er ordentlich schreien. Aber das wirkliche Highlight ist seine melancholisch-emotionale Art, die der geneigte Fan schon im Video zu “Back On Trail“ bewundern durfte.
Allerdings ist das nicht das, was “One Bullet Left“ zu einem gelungenen Album werden lässt. Auch die Tatsache, dass immer wieder der ein oder andere Hard Rock-Einfluss durchbricht, stellt nichts Neues dar. Denn wo ein Bassist die Musik schreibt, erscheint es nur logisch, dass sich das Material sehr am Rhythmus orientiert. Und das geht schließlich nirgends besser als im Hard Rock. Dieses Mal geht das Quintett allerdings noch einen kleinen Schritt weiter. Gerade die rockigen Nummern entwickeln sich oftmals in eine Richtung, die schon fast als AOR bezeichnet werden kann. Die Musik ist extrem nachdenklich und vielschichtig, wird aber zum Glück nie sperrig. Natürlich sind Tracks wie der Rausschmeißer “Rolling Away“ nicht auf Anhieb zu verstehen und wirken zu Anfang vielleicht sogar etwas verwirrend. Wenn man sich allerdings auf sie einlässt, gibt es eine Menge kleiner Feinheiten zu entdecken und der Hörer muss aufpassen, dass er nicht das Gefühl für Raum und Zeit verliert, wenn er in der wundervollen Gitarren-Arbeit schwelgt.

Das Einzige, was “One Bullet Left“ fehlt, ist ein richtiger Hit. Alle Songs sind durch die Bank weg mindestens gut. Aber keiner sticht richtig hervor. Keiner bleibt im Ohr, sodass man seine bessere Hälfte auch noch nach Tagen damit nervt, dass man ihn ständig vor sich hin trällert. Nur deshalb verpasst das Album eine Top-Platzierung.


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