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CD-Review

Sky Of Rage

Artikel veröffentlicht am 05.08.2012 | 901 mal gelesen

Als neue Spielwiese von ASTRAL DOORS-Gitarrist Joachim Nordlund wurden SKY OF RAGE im Jahre 2011 gegründet und in welchem Metier der Musiker bei seinem Hauptprojekt tätig ist, hört man auch dem selbstbetitelten Debüt dieses Nebenprojekts deutlich an: Geboten wird natürlich hochmelodischer Heavy Metal.

Auch hört man, dass bei SKY OF RAGE erfahrene und natürlich gute Musiker zu Werke gehen. Jede Note sitzt am rechten Fleck, flirrende Gitarrensoli legen sich über die relativ modernen, groovig drückenden Riffs und auch die klare, runde Produktion liefert Grund zum Lob. Auch Sänger Stiff fügt sich mit seinem weichen, einnehmendem, aber leider etwas gleichförmigem Organ sehr gut ins Klangbild ein, denn SKY OF RAGE gehen im direkten Vergleich zu ASTRAL DOORS doch deutlich sanfter und rockiger zu Werke.

Dies hat jedoch leider auch zur Folge, dass “Sky Of Rage” zuweilen ziemlich zahnlos wirkt. Es fehlt dem Album häufig an Energie, Pfeffer und Durchschlagskraft, sodass es nicht übermäßig mitreißend und packend ist und leider auch nur ein kleinerer Teil der Songs wirklich zündet. Und gerade diese Songs wurden ausschließlich in die erste Hälfte des Albums gepackt, so z.B. der eingängige Opener “Stardust” oder das mit zahlreichen Effekten gespickte “Countdown”. In der zweiten Hälfte allerdings plätschern die Titel häufig eher wenig spektakulär vor sich hin, sodass das Gefühl aufkommt, SKY OF RAGE hätten ihr Pulver recht fix verschossen.

Schlecht ist “Sky Of Rage” natürlich dennoch, doch für mehr als das vordere Mittelfeld reicht es dieses Mal leider nicht aus. Liebhaber von modernem, rockigem Heavy Metal finden bestimmt Gefallen an einigen Songs der Band, doch ein Pflichtkauf ist dieses Werk nicht.


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