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Artikel veröffentlicht am 07.03.2012 | 1007 mal gelesen

Schade für diese Griechen, dass sie es nicht eher geschafft haben, mit einem Nachfolger zu ihrem selbstbetitelten Debüt an den Start gehen zu können. Da ganze sieben Jahre ins Land gezogen sind, könnte es sogar durchaus sein, dass STRIKELIGHT außerhalb ihrer Landesgrenzen in völlige Vergessenheit geraten sind und nun quasi einen Neustart zu absolvieren haben.

Dabei konnten die Jungs für "Strikelight" einst mehr als nur beachtliche Resonanzen einheimsen und auch beim fünften "Keep it True"-Festival wenige Monate danach ist es Hellenen gelungen, sich Fans erspielen, doch danach folgte leider vorwiegend Funkstille. Tragisch insofern, da den Jungs in all den Jahren unzählige Bands "dazwischengekommen" sind, die nunmehr mit herzhaften von der NWOBHM wie auch vom traditionellen Heavy Metal geprägten Klängen zu erfreuen wissen, während die von Bassisten Thodoros Vogiatzis angeführte Band aus Athen wieder bei Null beginnen muss, um mit eben jenem Stil etwas zu reißen.

Aber wie auch immer, STRIKELIGHT ziehen sich hinsichtlich des vorgetragenen Materials immer noch bestens aus der Affäre, liefern erneut den für sie typischen, schwer in der Frühzeit der NWOBHM zu verortenden Stil ab und lassen dabei mitunter an die frühen IRON MAIDEN, aber auch an DIAMOND HEAD und die jungen TOKYO BLADE denken.

Die Chose klingt aber nicht nur auf dem Papier cool, diese Burschen verstehen ihr Handwerk einwandfrei. Zudem muss man den Jungs attestieren, ihren Stiefel mit jeglicher Konsequenz und ohne Rücksicht auf Verluste durchzuziehen. Schon das Artwork macht deutlich, dass man an das Debüt anzuschießen versucht und auch von den Kompositionen her braucht man sich auch keine Gedanken zu machen, dass man nicht von derselben Klientel mit offen Armen (und Ohren) empfangen wird, wie SKULL FIST, BULLET, STEELWING oder ENFORCER.

Aber wie schon erwähnt, einfach wird es für STRIKELIGHT nicht, weil sich eben jene Formationen in den letzten Jahren in die schwermetallischen Herzen gespielt haben. Ob da auch noch ausreichend Platz für diese Griechen ist?


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