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CD-Review

Armed To The Teeth

Artikel veröffentlicht am 20.08.2012 | 1618 mal gelesen

Werfe ich eine Platte von Bands wie ENFORCER, WHITE WIZZARD, CAULDRON oder SCREAMER in die heimische Anlage, schnellt mein Gute-Laune-Pegel stets innerhalb kürzester Zeit nach oben, so frisch und lebendig lassen diese Jungspunde den traditionellen Metal seit einiger Zeit wieder hoch leben. Und zu ihnen gesellt sich nun eine weitere Truppe: STRIKER aus Kanada, deren neues Werk “Armed To The Teeth” dieser Tage via Napalm Records erscheint.

Und auch wenn die jungen Herren das Rad natürlich nicht neu erfinden und auf diesem Werk größtenteils solide Hausmannskost ohne exotische Note kredenzen, so reißt doch schon der erste Track “Forever” unweigerlich mit. Schmissig und energiegeladen preschen die satten Speed Metal-Riffs aus den Boxen, jaulende Soli regen dazu an, die Luftgitarre auszupacken und die kraftvollen und eindringlichen Vocals von Sänger Dan Cleary fügen sich wirklich optimal ins Klangbild ein. Dazu kommen Refrains, die sich mit Widerhaken im Gehörgang festsetzen – alles in allem machen STRIKER also alles richtig.

Und dennoch geht “Armed To The Teeth” mit fortschreitender Spielzeit etwas die Luft aus. Das IRON MAIDEN-angelehnte “Fight For Your Life” in der Mitte des Werks macht noch gut Laune, doch im Anschluss sackt der Hit-Faktor der Titel nach und nach ab. Zwar schleicht sich auf “Armed To The Teeth” kein einziger schlechter Titel ein, doch in den letzten Songs zumindest einiges an Füllmaterial. Schade, denn die erste Albumhälfte zeigt, wie viel Potenzial in den Kanadiern steckt!

Dennoch sollten Fans von genannten Bands oder traditionellem Metal allgemein auf jeden Fall mal reinhören. Denjenigen dürfte im Übrigen auch der old school-Sound, den Michael Wagener (arbeitet schon mit OZZY OSBOURNE oder METALLICA) der Scheibe verpasst hat, sehr gut gefallen.


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