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Auch im Herbst seines Jubiläumsjahres lässt es Udo Dirkschneider weiter krachen: am 9. November erscheint eine U.D.O. Live-DVD mit dem Titel "Live...

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No Limits (Anniversary Edition)

Artikel veröffentlicht am 27.01.2013 | 3484 mal gelesen

Nachdem AFM Records mit “Solid” bereits ein Soloalbum aus den späteren 90ern des ex-ACCEPT-Kultfronters Udo Dirkschneider wiederveröffentlichten, steht nun der Nachfolger “No Limits” auf dem Plan. Doch so sehr “Solid” dieses Re-Releases würdig war – auch, weil es bei seiner Erstveröffentlichung leider nicht den verdienten Erfolg ernten konnte – , so wenig kann ich selbiges über “No Limits” behaupten.

Denn dieses Album U.D.O.s zählt meiner Meinung nach eindeutig zu den schwächsten der Solokarriere des Mannes mit der Reibeisenstimme. Versprühten die Titel auf “Solid” noch einen sehr traditionellen Charme, dem man kaum widerstehen konnte, und rissen durch ihr straightes Riffing und ihre eingängigen Refrains mit, so kann “No Limits” nur mit wenigen Vorzügen aufwarten. Die Kompositionen wirken, wenn auch oberflächlich nachwievor traditionell gehalten, fast schon poppig, die Strukturen sind extrem simpel gehalten, alles scheint künstlich auf Eingängigkeit getrimmt. Nicht wenige Songs könnten ebensogut Interpretationen x-beliebiger Chartnummern auf E-Gitarren sein, so z.B. schon der Opener “Freelance Man” oder gleich das darauffolgende “Way Of Life”. Sicher, beim ersten Hören haben auch diese Tracks gerade durch ihre Simplizität einen gewissen Reiz, dieser verfliegt allerdings in Rekordzeit. Und leider finden sich auch untern den übrigen Tracks keine wirklichen Hits und auch die Momente, die aufhorchen lassen, bleiben bis auf wenige Ausnahmen (“Raise The Crown”) aus.

Es wäre falsch, zu sagen, dass “No Limits” ein schlechtes Album ist, doch mit seinem direkten Vorgänger und einigen anderen Alben der Diskographie U.D.O.s kann es nicht ansatzweise mithalten. Dieses Manko kann auch nicht dadurch ausgeglichen werden, dass AFM Records die Wiederveröffentlichung mit einigen spannenden Bonus-Titeln, einer Live-Version, einem Remix und einigen Demos, ausgestattet haben. Und wie ich schon bei der Anniversary Edition von “Solid” bemängelte, sind diese Zugaben auch hier im Vergleich zu anderen Re-Releases insgesamt etwas mager ausgefallen.


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melden majorfabs (unregistriert) | 28.01.2013 | 12:49 Uhr

wahr oder war? Jesus....