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23.03.2010

Die Shows der amerikanischen Heavy Metaler WARRIOR SOUL in München, Stuttgart und Saarbrücken wurden abgesagt, der Gig in Frankfurt...


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CD-Review

Destroy The War Machine

Artikel veröffentlicht am 17.03.2010 | 2333 mal gelesen

WARRIOR SOUL haben sich seit ihrem letzten Album Mitte der 90er eine ordentliche Auszeit genommen. Nun melden sie sich mit "Destroy The War Machine" zurück.

Geboten wird deftiger Heavy Rock, der seine Reminiszensen bei Bands wie CHROME DIVISION, BACKYARD BABIES, V8 WANKERS und besonders bei MOTÖRHEAD sucht. Die Musik ist unheimlich energiegeladen, jagt straight nach vorne und kommt zügig auf den Punkt. Es wird gegrooved und gerocked, was das Zeug hält. Doch kompositorisch gibt es nicht viel qualitativ gutklassige Ware zu entdecken. Es sind kaum Melodien vorhanden, die sich länger im Ohr festsetzen können. Alles wirkt eher wie schon bis zum Exzess von anderen, teilweise besseren MOTÖRHEAD-Nachahmern ausgereizt.

Der sehr rauhe Gesang von Kory Clarke wirkt in meinen Augen wie krampfhaft erzwungen. Es liegen trotzdem Lichtjahre zwischen ihm und Lemmy. Im instrumentellen Bereich gibt es nichts zu meckern. Die Rhythmusbasis treibt den Groove gnadenlos voran, und die Riffs entpuppen sich als der Energiefaktor im Sound. Doch wenn es im Songwriting hapert, nützt das alles nicht viel. Mit "Motor City", "Burning Bridges" und "Knockin 'Em Down" versprühen zwar einige Songs durch ihre simplen Konstrukte eine gewisse Eingängigkeit, die schnell ins Ohr geht, langanhaltende Eindrücke hinterlassen sie aber nicht.

"Destroy The War Machine" ist energievolle Mucke für die Bikerparty oder ein optimaler Soundtrack für ein niveaufreies Besäufnis. Mehr aber auch nicht.


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