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Wildestarr - Arrival

Wildestarr

"Arrival"
CD-Review, 2086 mal gelesen, 15.04.2011 Wertung 07/10

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CD-Review

A Tell Tale Heart

Artikel veröffentlicht am 20.10.2012 | 1712 mal gelesen

Hinter diesem, auf den ersten Blick eigenwillig geschriebenen Bandnamen verbergen sich bekanntlich der frühere VICIOUS RUMORS-Bassist Dave STARR (der hier auch die Gitarre übernommen hat) und London WILDE, die zusammen mit Dave vor knapp zehn Jahren dieses Projekt gestartet hat und seit damals für die Keyboards und den Gesang zuständig ist. Seit 2010 ist mit Josh Foster ein fixer Drummer an der Seite des Duos und in jener Besetzung wurde – nach dem durchaus positiv aufgenommen ersten Lebenszeichen "Arrival" im Jahr 2009 – letztes Jahr damit begonnen, ein weiteres Werk einzutüten.

Dieses wurde „A Tell Tale Heart“ genannt und besticht zunächst einmal durch ein wirklich schickes Covermotiv. Die vorliegende, für Europa aufgelegte Version enthält zehn Kompositionen (das BLACK SABBATH-COVER "Neon Knights" wurde offenbar eliminiert), die allesamt vom Werk und Wirken von Edgar Allen Poe inspiriert wurden.

Diese werden von der Bay Area-Formation auf amtliche Weise dargeboten, wobei zwar auf den ersten Eindruck hin nicht mehr als klassischer Heavy / Power Metal geboten wird. Die Tracks sind jedoch auch von prägnanten Melodien gekennzeichnet, wodurch die Chose nicht nur ungemein kraftstrotzend daherkommt, sondern sich auch auf direktem Weg Zugang ins Langzeitgedächtnis verschafft. Dem nicht genug, muss zudem auch noch erwähnt werden, dass "A Tell Tale Heart" durch sein episches Element durchaus auch an CRIMSON GLORY oder SAVATAGE denken lässt.

Durch die Stimme von Mrs. WILDE, die mich immer wieder an die späteren Werke von David T. CHASTAIN (mit dem Dave nebenbei bemerkt auch ein Arbeitsverhältnis unterhält) denken lässt, erhält die Chose zusätzlich ein markantes Erkennungsmerkmal - keine Frage hier ist ein wahre Könnerin am Werk!

Weiterhin auffällig und überaus positiv machen sich auch die geschickten Arrangements bemerkbar, durch die man den Tracks einen teils dunklen, teils sehr tiefgehenden, emotionsgeladenen (man höre, staune und lasse sich von "Seven Shades Of Winter“ eine Gänsehaut verpassen!) Anstrich verpassen konnte.

Die Power Metal-Gemeinde mit wird hier bestens bedient, aber auch Freunde des Female Fronted Metal sollten WILDESTARR unbedingt antesten!


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