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CD-Review

Moonlight

Artikel veröffentlicht am 08.03.2009 | 1484 mal gelesen

Mit seinem als DEADSTAR betitelten Solo-Projekt entführt Francois Pouvreau in düstere Klangwelten, die durchweg instrumental dargeboten werden und stark von diversen Soundtracks aus den Bereichen Science Fiction und Horror beeinflusst sind. Pouvreau gelingt es zwar nicht durchweg an Spannung zu erzeugen, diesbezüglich kommen die einzelnen Stücke zu selten tatsächlich auf den Punkt, aber als Hintergrundmusik in einem kruden B- oder C-Horrorfilm kann man sich "Moonlight" durchaus vorstellen.

Ähneln sich die Songs an Melodien recht häufig, so erhebt sich zur Halbzeit letztendlich doch noch ein Lichtblick: "La Machine" zaubert mit einem zunächst kraftvoll gespielten Rhythmus eine eigenartig beklemmende Atmosphäre und erzeugt im weiteren Verlauf mit einem viktorianischen und leicht mittelalterlich-anmutenden Akzent Gänsehaut. Man fühlt sich, als ob man sich in der Zeit rückwärts bewegt, und daher trägt dieser Track seinen Titel zu Recht.

Pouvreau hat durchaus ein Gespür für Melodien, und einige Songs auf diesem Werk sind nett, aber insgesamt klingt "Moonlight" etwas zu monoton um wirklich fesseln zu können: Immer die selben Synthesizer-Sounds in verschiedenen Variationen begeistern nicht wirklich. Das Potential ist vorhanden, aber nicht ausgeschöpft. Es fehlt der Spannungsbogen und ein wenig die Inspiration, um über den Standard hinwegzukommen.


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