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CD-Review

Push Enter And Fall Down

Artikel veröffentlicht am 10.08.2012 | 924 mal gelesen

Vielversprechendster Newcomer 2010 in einem bekannten Szenemagazin und Platz eins beim renommierten Kontest "Battle Of The Bands", im Herbst auf Tour mit PROJECT PITCHFORK - die Vorzeichen stehen ganz gut für ENTER AND FALL, die mit "Push Enter And Fall Down" zeitnah zur demnächst anstehenden Tour ihren ersten Longplayer am Start haben.

Musikalisch tobt sich das Duo um Sänger David Goldammer auf den ersten Blick im Bereich Harsh/Dark-Electro aus, zahlreiche melodische Einsprengsel verhindern jedoch, dass man ENTER AND FALL auf einer Linie mit Bands wie SUICIDE COMMANDO oder HOCICO einordnen kann. Die Vocals sind mäßig verzerrt und auch die Beats bewegen sich im "mittelharten" Bereich. All diese Eigenschaften zeigen sich zum ersten Mal in ihrer vollen Pracht im Rahmen von "Back In Time", nachdem der vorherige Titeltrack mit seinen PROJECT PITCHFORK-Anleihen noch etwas knarzig daherkommt. Sehr interessant ist auch das folgende ruhigere Stück "Lose Control" mit zusätzlichen weiblichen Vocals, sowie auch "Empire Of Sound", das sich wie auch das verspielte "So Much To See" mehr in poppigeren Gefilden bewegt.

So zeigt sich mit fortschreitender Albumdauer, dass ENTER AND FALL nicht wirklich in eine elektronische Schublade zu pressen sind, da auch das deutschsprachige "Aufsicht Ost" mit verstärkten EBM-Anleihen eine weitere Seite von ENTER AND FALL zeigt - wenn auch nicht unbedingt die stärkste. Nicht alle Tracks - auch im weiteren Verlauf - sind jetzt als Überfliegersongs zu bezeichnen, insgesamt sind jedoch unter dem Strich die wirklich ordentlichen Songs eindeutig in der Überzahl.

Den ein oder anderen schwächeren Song kann man außerdem auch dadurch eventuell leichter verkraften, da es als Beigabe noch eine sehr leckere Bonus-CD mit Club-Versionen sowie Remixen für Songs von anderen Bands gibt. So findet man hier beispielsweise den gelungenen "Club Mix" von "Running", aber auch von ENTER AND FALL hergestellte Remixe für [:SITD:] ("Rot") oder CHANNEL EAST ("Feel Heaven Feel Free").

Auch wenn vielleicht noch nicht alles so hunderprozentig passt auf dem Debütalbum von ENTER AND FALL, bekommen Elektrofans aller Sparten hier ein wirklich sehr ordentliches Album geboten. Der Anfang ist auf jeden Fall mal gemacht!


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