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CD-Review

First Of The Vortices EP

Artikel veröffentlicht am 21.09.2012 | 815 mal gelesen

Stellenweise durchaus vielversprechend präsentiert sich die finnische Formation ERILAZ auf ihrer ersten EP "The First Of The Vortices", die insgesamt vier Songs umfasst und sich dabei musikalisch irgendwo in einer Schnittmenge aus Industrial, EBM und Elektro einordnen lässt.

Mit kräftig-stampfenden Elektrobeats startet der Opener "July Cries" und entwickelt sich im weiteren Verlauf durch die hinzukommenden Gitarren sowie einer abwechslungsreichen Songstruktur zu einem insgesamt wirklich ordentlichen Song. Ähnlich vielschichtig und noch einen Tick unberechenbarer präsentiert sich auch das folgende "New World Disorder", das Soundspektrum wird hier zusätzlich noch mit Pianoklängen erweitert.

Die Vocals sind im Rahmen beider Songs (und auch grundsätzlich) zwar unverzerrt, dabei überwiegend in der Kategorie "düster" einzuordnen und somit auch zum Gesamtsound der Finnen durchaus passend - jedoch überlagert der dynamische Sound diese auch hin und wieder.

Das folgende "Unknown Dark Horizons" ist dann deutlich schleppender ausgefallen und auch die Breakbeats wollen hier nicht so richtig ins Bild passen - herausgekommen ist letztendlich ein ziemlich seltsamer und gewöhnungsbedürftiger Song, den man im Rahmen dieser EP nicht so richtig einordnen kann. Mit "Horizons Lost To The Armageddon Sun" im Remix von SG.7/SPELLGOTH kehrt man zwar wieder etwas zum Sound der ersten beiden Songs zurück, das fast 8-minütige Stück ist auf Dauer dann vielleicht aber auch etwas anstrengend und langatmig ausgefallen.

Somit machen einige Momente auf der ersten ERILAZ-EP Lust auf mehr, andere wiederum lassen einen "(an)gespannt" darauf warten, was die Finnen auf Albumlänge noch so alles auf Lager haben.


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