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CD-Review

Hearts of the world

Artikel veröffentlicht am 15.07.2012 | 1091 mal gelesen

Und da ist sie, die nächste kleine Perle aus dem hohen Norden, genauer gesagt mal wieder aus Schweden. Wirklich bekannt sind MOONLIGHT COVE hierzulande bisher nicht und es ist fast zu befürchten, dass sich daran wohl leider auch erstmal nicht viel ändern wird. Dies liegt aber keinesfalls an den musikalischen Qualitäten des Trios, sondern vielmehr daran, dass es den Schweden aktuell noch an einem richtigen Vertrieb fehlt - wenigstens gibt es heutzutage ja einschlägige Mailorder.

Interessant dürften MOONLIGHT COVE vor allem für Hörer von Bands wie VISION TALK oder ELEGANT MACHINERY sein, d.h. für solche Bands, die sich dem melodiösen Elektropop mit einem gewissen 80er-Charme verschrieben haben. Bekannterweise haben die Schweden in diesem Genre ja seit geraumer Zeit durchaus ein Händchen und dieses beweisen auch MOONLIGHT COVE. "Hearts of the world" beheimatet zehn sympathische Elektropop-Songs mit angenehmen Vocals, verspielten Synthiesounds und eingängigen Refrains. "Stranger", "This is euphoria" oder vor allem auch "New sad ones" und "Moment of light" - die Songs gehen umgehend & unbeschwert ins Ohr und lassen sich einfach gut anhören. Füllmaterial sucht man vergeblich, das Album lässt sich in einem Rutsch gut anhören und wird Hörer dieses Genres garantiert zufrieden zurücklassen.

Bleibt abschließend eigentlich nur noch zu hoffen, dass man in Zukunft vielleicht etwas mehr von MOONLIGHT COVE hören wird, verdient hätten es die Schweden auf jeden Fall.