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CD-Review

Kingdom Of Fire

Artikel veröffentlicht am 25.02.2013 | 714 mal gelesen

Nachdem es das Ein-Mann-Projekt MORDACIOUS letztes Jahr in seinem "Suicide Club" schon hat ordentlich krachen lassen, gibt es mit "Kingdom Of Fire" nur ein Jahr nach dem ersten offiziellen Album von Mastermind Mordacious Mortem bereits den Nachfolger auf die Ohren.

So sind dann auch die Pianoklänge zum Auftakt des Openers "Burning Inside" nichts anderes als die berühmte Ruhe vor dem Sturm, da nach wenigen Augenblicken der Song dann gewohntes Harsh Elektro-Tempo aufnimmt. Präsentiert sich der Opener dabei noch vergleichweise melodisch und zurückhaltend, nimmt die Intensität der Beats sowie der Härtegrad der verzerrten Vocals beim folgenden "Dementia" dann jedoch deutlich und unaufhaltsam zu.

In dieser Manier schmettert im weiteren Verlauf dann ein Song nach dem anderen aus den Boxen, sehr gut ins Ohr gehen dabei vor allem "Sleeping Beauty" oder auch die wütenden Tracks "Cuming Blood" und "Blood On The Walls". Nie vergessen werden bei allen Songs jedoch angenehmerweise gewisse Sounds & Samples, die bei aller Härte für eine nicht zu leugnende Eingängigkeit sorgen. Hörbar war diese ja bereits beim Opener "Burning Inside", vor allem aber auch bei "Death And Despair" und dem Titeltrack "Kingdom Of Fire" kommt die "melodische Ader" von MORDACIOUS ziemlich deutlich zum Vorschein.

Diese melodischen Einsprengsel tun auch durchaus gut, da man sonst von den insgesamt 15 Tracks fast ein wenig überrollt wird und diese einem eigentlich keine Gegelegenheit zum Verschnaufen geben. Wer also mal wieder Lust auf ein gediegenes Harsh Elektro-Gewitter hat, kann bei der zweiten Scheibe von MORDACIOUS bedenkenlos zuschlagen.


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