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Nova-Spes - Black Sheep On White Fields

Nova-Spes

"Black Sheep On White Fields"
CD-Review, 813 mal gelesen, 07.08.2014 Wertung 06/10

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CD-Review

Leben ist Krieg

Artikel veröffentlicht am 04.10.2012 | 984 mal gelesen

Seit über zehn Jahren existiert das ostdeutsche Elektro-Trio NOVA-SPES inzwischen schon und auch wenn die Band für grundsoliden Elektro steht, hat es zum großen Durchbruch bisher noch nicht gereicht. Vielleicht ändert sich dies ja mit dem neuen Album "Leben ist Krieg", dessen Titel sich auf die primär hinter dem Album stehenden Grundthematik "Burnout" bezieht und somit auch das im ersten Moment abschreckende Artwork seine Bedeutung erhält.

Optisch hart, musikalisch jedoch eher gemäßigt präsentieren sich NOVA-SPES im Rahmen der 13 Songs und sind hierbei bevorzugt in die Kategorie "Elektropop" einzuordnen. "Fire" startet mit einer interessanten Songstruktur sowie Sprachsamples, der Titeltrack "Leben ist Krieg" dagegen stampft etwas wütender vor sich hin, ohne jedoch auf melodische Samples zu verzichten. Auch die weiteren Songs gehen in diese Richtung, sind dabei mal etwas sanfter ("Nach vorn", "Burnout"), dann wieder clubtauglicher ("Always Death", "F... Shit") ausgefallen. All zu hart gehen NOVA-SPES somit nicht zu Werke und die Band hat Melodik und Tanzbarkeit dabei stets im Blick. Das geht soweit alles in Ordnung, auch wenn man jetzt nicht unbedingt Bahnbrechendes zu hören bekommt.

Klingt somit eigentlich alles ganz ordentlich, wäre da nicht der Gesang, der sich - zumindest für meine Ohren - als größtes Problem dieser Scheibe heraustellt. Einige gute Songideen werden durch die überwiegend ausdruckslosen und monotonen Vocals zunichte gemacht und vielleicht liegt es genau daran, dass "Leben ist Krieg" - bei mir - einfach nicht so richtig zünden will. Vorheriges Reinhören könnte also durchaus ratsam sein, da einem der "gewöhnungsbedürftige" Gesang die Scheibe eventuell ziemlich vermiesen könnte.

Alle, die das Album genussvoll verschlingen, dürfen sich nach dem letzten Song "Wir stehlen euch die Zeit" übrigens noch über einen Hidden-Track ("Lose Control") in den unendlichen Tiefen des Silberlings freuen.


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