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27.01.2007

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16.01.2006

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07.07.2005

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22.06.2005

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CD-Review

Hell Starts With An H

Artikel veröffentlicht am 02.03.2007 | 3488 mal gelesen

Als Vasi Vallis vor etwa zwei Jahren das Seitenprojekt REAPER startete, war dieses eigentlich mehr als Spaßprojekt neben NAMNAMBULU bzw. FROZEN PLASMA gedacht. Tja, aber es kam alles ganz anders. Der Sound von REAPER schlug ein wie eine Bombe und Tracks der "Angst"-EP wurden zum festen Bestandteil der Playlists der Clubs. Und vor allem: Das Volk wollte mehr - sprich, ein komplettes Album! Fast zwei Jahre hat Mastermind Vasi Vallis nun an "Hell Starts With An H" getüftelt, nun ist das Tor zur Hölle geöffnet.

Nur zur Sicherheit vorweg: Wer von Vasi Vallis in gewohnter Art und Weise einschmeichelnden Elektropop à la FROZEN PLASMA erwartet, den dürfte bei REAPER der Schlag treffen. Wie man unschwer am Titel erkennen kann, tendiert REAPER in eine ganz andere Richtung, wenn man als treuer Hörer jedoch immer mal wieder die Handschrift von Vasi Vallis zu erkennen und hören vermag.

Das Volk wollte mehr - das Volk bekam mehr! "Hell Starts With An H" macht nicht nur da weiter, wo die "Angst"-EP aufgehört hat, das Album toppt die EP nochmals. Das Album knallt von der ersten bis zur letzten Minute und liefert einen Clubhit nach dem anderen. REAPER gönnt dem Hörer quasi keinerlei Verschnaufspausen während des elektronischen Feuerwerks, das auf einer Spielzeit von weit über einer Stunde abgebrannt wird. Der pulsierend-dichte, stellenweise technoide Elektrosound wird dabei immer wieder mit dunklen Sprachsamples angereichert. Auch die ein oder andere Gitarre ergänzt das Soundspektrum von REAPER und lässt so einen Hauch von Industrial-Feeling aufkommen. Die Songs sind teilweise instrumental, teilweise konnten namhafte Gastsänger gewonnen werden. So gibt es Mark Jackson von VNV Nation auf "Twisted Trophy Hunter" zu hören - meinem persönlichen Highlight des Albums. Johan Van Roy von SUICIDE COMMANDO ist beim Track "Weltfremd" zu hören, die Labelkollegen NVMPH beim abschließenden "TTH 2.0", einer alternativen Version von "Twisted Trophy Hunter".

Als Bonus gibt es zur Abrundung noch fünf Remixe von Albumtracks - interessant sind hier vor allem die Neuinterpretationen von "Urnensand" von den neuen Labelkollegen SCHALLFAKTOR oder auch der "Execution Of Your Mind"-Remix von MODULATE.

Die Hölle ist geöffnet und REAPER haben mit ihrem Erstlingswerk das Feuer zusätzlich zum Brennen gebracht. Wer ein energiegeladenes Elektroalbum der etwas härteren, jedoch auch nicht zu harten, Gangart sucht, dürfte an "Hell Starts With An H" mit Sicherheit seine Freude haben.


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