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CD-Review

Volatile

Artikel veröffentlicht am 09.01.2009 | 2279 mal gelesen

Space Metal? Das dachte ich anfangs hoffnungsvoll beim Anblick des tollen Artworks von "Volatile". Im Promoschrieb wird eine Verwandschaft zu BETWEEN THE BURIED AND ME, OPETH und THE DEVIL WEARS PRADA kredenzt. Das bedeutet erwartungsgemäß eher unkonventionelle Sounds, viel Progressives, Brachiales, Sanftes und explosive Kreativität.

Dass ihre Musik durch Facettenreichtum gesegnet ist, macht das Sextett aus North-Carolina schon im ersten Stück "Superwoman" klar. Progressive Metal im weitesten Sinne, viel Hardcore und stetige Kurzausflüge in genrefremde wie -nahe Gefilde. Doch so bunt dieser Strauß auch sein mag, er sieht nicht anders aus, als die restlichen Sträuße auf der Weide.

Technisches Gefrickel, wütendes Geshredder und melodische straight-edge Harmonie beherrschen sie, das Potential ist da, keine Frage. Aber eine wirkliche Glanztat sind die Songs nicht, zu vorhersehbar wirkt das ganze Konstrukt.

Was wirklich erheblich am ganzen Album nervt, ist dieser – ich muss es mal in dieser Deutlichkeit sagen – schreckliche "Gesang". Ich kann einfach nicht verstehen, was an diesem heiseren Screamo-Geplärre so toll sein soll. Es klingt nicht mächtig, nicht kraftvoll, nicht nach Eiern, nicht nach Melodie oder Können, es klingt einfach nur saftlos und nach Halsschmerzen. Oftmals habe ich das Gefühl, dass damit einfach mangelndes Talent kaschiert werden soll. Erholsam sind da noch die Wechsel mit den wirklich melodischen (und gelungenen) Gesangsparts, doch der Kontrast mit dem Gekreisch will einfach nicht passen. Die Leistung eines Sängers kann Musik enorm aufwerten, aber sie kann auch das genaue Gegenteil bewirken.
Ich will nicht sagen, dass die Songs ohne das Gekreisch erheblich besser wären, dazu bieten sie auch auf instrumenteller Ebene zu wenig Individualität, aber sie könnten sich mit einem anderen Gesangsstil wesentlich besser entfalten.

Was bleibt unterm Strich? "Volatile" besticht durch seine Vielfalt, scheitert aber an den teilweise belanglosen Kompositionen, bei denen die Heroes nicht mal davor scheuen, sich selbst zu kopieren, wenn sie mal eine coole Melodielinie gefunden haben ("Superwoman" + "I Know I"). Den Megadowner in Form des Gesangs kann man leider nicht überhören.


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