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The Future Again

Artikel veröffentlicht am 28.07.2012 | 2457 mal gelesen

Die Metalcore-Formation A HERO A FAKE legt mit "The Future Again" ihr mittlerweile drittes Studioalbum vor. Die acht Songs der mit einer halben Stunde Spielzeit recht kurz geratenen Platte verbinden Elemente des US-amerikanischen Metalcore mit Einflüssen aus modernem Metal sowie einem dezenten Progressive-Ansatz. Als passende Referenz könnten Acts wie THE DEVIL WEARS PRADA oder – im weiteren Sinne - auch Bands wie THREAT SIGNAL oder ENTER SHIKARI genannt werden.

Auffallend beim ersten Durchlauf ist die doch recht wandlungsfähige Stimme von Sänger und Frontmann Justin Brown. Zwar legt der Mann den Fokus eher auf heiseres Gebrüll, aber auch einige melodische Gesangsparts und düstere Growls haben auf "The Future Again" ihren Platz gefunden – was durchaus zu gefallen weiß. Gut auch, dass das Quintett im Verlauf des gesamten Albums versucht, frische und unkonventionelle Ideen umzusetzen, die über den Metalcore-Tellerrand hinaus blicken. Egal, ob die vielen progressiven rhythmischen Details, die oftmals unerwarteten musikalischen Wendungen, dezent platzierte Samples oder das geschickte Umschiffen der typischen und ausgelutschten Metalcore-Melodien – Abwechslung wird bei A HERO A FAKE groß geschrieben. Gemeinsam mit der sehr transparenten und modernen Abmischung der Platte entsteht so insgesamt ein sehr frischer, lebendiger Höreindruck.

"The Future Again" kann im Vergleich zu den früheren Releases der Band als ein deutlicher Schritt nach vorn bezeichnet werden. Die Songs wirken kompakt und überzeugend, wirkliche Ausfälle finden sich nicht auf der Platte. Auch und vor allem, dass der Anteil der Clean-Vocals stark reduziert wurde, wirkt sich positiv aus – A HERO A FAKE klingen so deutlich erdiger und aggressiver als zuvor. Jeder Liebhaber von modernem, innovativen Metalcore dürften an den fünf Herrschaften aus North Carolina wohl nur schwer vorbeikommen.


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melden chillzilla (unregistriert) | 28.07.2012 | 16:08 Uhr

die spielzeit ist für eine metalcore formation schon unterirdisch.. dennoch weiss das album zu gefallen.. 6,5 / 10