Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
Der große Festivalbericht vom WFF XX 2013 Live-Review

With Full Force

Vier Tage Jübiläumssause auf dem härtesten Acker Deutschlands Das WITH FULL FORCE Festival...
Line Up komplett news

Impericon Festival

Metalcore-Jünger aufgepasst! Am 21.04.2012 präsentiert metal.de euch das Impericon Festival....
CD-Review

Twentytwelve

Artikel veröffentlicht am 02.07.2012 | 1953 mal gelesen

Vorweg, ich bin kein Mensch, der schreiend davonläuft, wenn er Metalcore liest und ich erwarte auch nicht, dass neue Bands das Genre komplett umgestalten und nie Dagewesenes liefern müssen. Mir reicht es oft, wenn eine Band die Standardsachen liefert und das Ganze mit Leidenschaft und Überzeugung vorträgt. Genau dies ist der Fall bei  ARISE FROM THE FALLEN und ihrer Scheibe "twentytwelve". Die fünf Jungs aus dem Süden Deutschlands liefern kraftvolle, brachiale und gleichzeitig melodische Songs und gefallen ab der ersten Minute. Die klassische Mischung also aus hartem Gescreame und Gegrowle, sehr schönem Cleangesang, fetten Drums, sauber platzierten Breakdowns und alles mit wunderbaren Melodien und Gitarrensolos durchzogen. Man ist von Anfang an dabei und nickt sofort und das ganze Album über mit.

Nach dem obligatorischen Intro gibt es mit dem zweiten Track gleich mal gut auf die Fresse, denn "This Is War" startet mit brachialem Gekreische in Kombination mit schnellen variablen Drums und die Balance haltenden Cleangesang. Zudem liefet der Track durchaus anspruchsvolle und kritische Lyrics. Weiter geht's mit dem Kopfnicken bei "When The World Is Drowning You", welches mit perfekten Tempowechseln, tollen Gitarrenläufen und ausdrucksstarkem Gesang Laune macht. ARISE FROM THE FALLEN schaffen es dieses gute Niveau die ganze Zeit über zu halten und kein Track fällt irgendwie negativ aus der Reihe. Besonders gefallen hat mir noch "A Thousand Eyes" von dem mir die Hookline und Melodie ungefähr ein Tag im Kopf rumgespukt ist. "Doomsday" schließt die EP mit einem wunderbaren Gitarrenpart ab und ist insgesamt auch ein starker Track. Nachdem die letzten Noten verklingen, muss man sagen, dass alle Songs sehr ehrlich und authentisch wirken und Lust auf mehr machen.

Wie gesagt, auf  "twentytwelve" wird das Rad nicht neu erfunden, es wird klassischer Metalcore geliefert, aber das Ganze ist in sich schlüssig, sehr authentisch vorgetragen, technisch sauber gespielt und hat irgendwie das gewisse Etwas, welches einen veranlässt die Platte nicht als Metalcore-Einheitsbrei abzutun. Die Melodien sind eingänge und jeder Metalcore-Fan wird seinen Spaß haben. Die Platte ist jedenfalls besser als der Durchschnitt und man legt sie nicht nach dem ersten Hören beiseite. Außerdem ist die Aufmachung mit Artwork usw. für eine in Eigenproduktion hergestellte Scheibe sehr ordentlich. Man kann nur gespannt sein, ob die Jungs am Ball bleiben und ob sie auch Live auf ihrer im Herbst startenden "twentytwelve-Tour" überzeugen können.  


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: