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CD-Review

Pangaea

Artikel veröffentlicht am 18.01.2013 | 958 mal gelesen

Finnland, insbesondere Helsinki, weist eine überaus große Dichte von kommerziell erfolgreichen Bands aus dem härteren Sektor auf. HIM, APOCALYPTICA, THE 69 EYES, GHOST BRIGADE oder MOONSORROW fallen mir da spontan ein, nicht zu vergessen die Melodic Death-Urgesteine CHILDREN OF BODOM. Eben in diese großen Fußstapfen möchten nun auch die drei Mannen von ATTEMPTED LIFE treten, die auf ihrem ersten Output "Pangaea" einen wilden Mix aus Modern Metal, Thrash, Hardcore und Heavy bieten.

Leider wird schnell klar, dass die Erwartungen wohl nicht ganz erfüllt werden können, denn nach dem recht interessanten Opener "Rhum and Razorblades", der an irgendwas zwischen SEPULTURA und PANTERA in moderner Ausführung erinnert, driftet man mit jedem weiteren Song mehr und mehr in Richtung Einheitsbrei ab. Es ist eigentlich immer das gleiche Spiel, eröffnet wird mit einem saustarken Riff, wie zum Beispiel beim tiefschwarzen Anfang von "Graveyard Bitch", und dann folgt nichts Nennenswertes mehr. Einprägsame Refrains und starke Hooks sucht man vergebens, die Songs rauschen mehr oder weniger am Ohr vorbei. Schade eigentlich, denn genügend Potential schimmert immer wieder durch. So wie beim Schluss von "Desert Song", wenn die Frauenstimme dem Ganzen etwas Epik einhaucht, oder der atmosphärische Anfang vom Titelsong "Pangaea". Die Schwankungen im Niveau sorgen aber letztendes dafür, dass das Mini-Album nicht überzeugen kann, die Songs packen einfach nicht richtig zu, und wollen auch nach mehreren Durchläufen nicht hängen bleiben, geschweige denn irgendwelche Emotionen wecken. Solide gemacht, mehr aber nicht.


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